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Artikel: Eine Wohnung finden und einrichten

Eine Wohnung finden und einrichten

Eine schöne Wohnung ist wichtig, um sich sicher und wohl zu fühlen. ...

 
„My home is my castle“, ist ein beliebter Spruch bei Stickbildern oder Spruchbändern, die über der Tür angebracht werden. Der Satz sagt im Grunde genommen nicht mehr aus, als dass sich die meisten Menschen zu Hause am wohlsten und am sichersten fühlen, völlig unabhängig davon, ob es die eigenen vier Wände oder ein gemietetes Objekt ist. Jeder richtet sich sein Heim so ein, dass es behaglich und eine Oase der Ruhe und Entspannung wird. Wie das dann im Endeffekt aussieht, ist Geschmackssache.

Bevor es ans Einrichten geht, muss aber erst einmal eine Wohnung oder ein Haus gefunden werden. Auf der Suche nach einem Mietobjekt sind die Wochenendausgaben der Tages- und überregionalen Zeitung häufig die erste Informationsquelle. Hier finden sich Angebot von Wohnungsbaugenossenschaften, Maklern und privaten Vermietern, sortiert nach Anzahl der Zimmer oder der jeweiligen Orte beziehungsweise Ortsteile. Dass es gerade in größeren Orten und Universitätsstädten nicht leicht ist, eine bezahlbare Wohnung zu finden, die ein Minimum der eigenen Ansprüche erfüllt, ist keine neue Erkenntnis. Grundsätzlich hängt es von der eigenen finanziellen Situation ab, welche Möglichkeiten sich auf dem Immobilienmarkt bieten. Hilfreich ist ein Blick ins Internet. Die auf Wohnungen und Häuser spezialisierten Suchmaschinen und Angebotsseiten stellen dem Nutzer erheblich mehr Optionen zur Verfügung, die Suche einzuschränken, auch im Hinblick auf das Budget.

Der erste Schritt ist die Antwort auf die Frage, ob es eine Wohnung oder ein Haus sein soll. In welcher Stadt gesucht wird, ist eine ebenso notwendige Angabe. Ist die Zahl der mit diesen beiden Daten gefundenen Objekte zu groß, kann in feineren Schritten weitergesucht werden. Mit der Zahl der Zimmer, der gewünschte Straße, der Wohnfläche und der Höhe der Miete sowie der maximalen Entfernung vom Wunschwohnort sind einige Eingrenzungen möglich. Das hat den Vorteil wirklich nur die Wohnungen und Häuser angezeigt zu bekommen, die auch in Frage kommen. Bilder, Grundrisse und die allgemeinen Daten zum Objekt wie Baujahr und Verkehrsanbindung runden die Informationen ab.

Wenn ein Haus gekauft oder neu gebaut werden soll, gibt es auch hier die Möglichkeiten der Zeitungen und des Internets. Bei einem Neubau wird allerdings erst ein Grundstück benötigt, ehe es losgehen kann. In dem Fall sind meistens die Kommunen Ansprechpartner. Sie weisen Baugebiete aus und können konkret auf die baulichen Voraussetzungen hinweisen, die von der Anzahl der Stockwerke, über die Art der Befriedung bis hin zur Farbe der Dachpfannen reichen können.

Sind diese Klippen sicher umschifft und fußt die Finanzierung auf einem soliden Fundament, helfen Architekten, Baufirmen, die teilweise schlüsselfertige Häuser offerieren, oder Fertighausfirmen bei der Umsetzung der Wünsche. Für welche Alternative man sich entscheidet - oder vielleicht vom Keller bis zum Dach alles in Eigenregie regelt - bleibt jedem selbst überlassen. Möglichkeiten, sich vorab über die einzelnen Angebote zu informieren, Vor- und Nachteile abzuwägen gibt es viele.

Bei Fertighausfirmen und auch Unternehmen aus dem Bereich schlüsselfertiger Bau sind erste Infos oft schon über deren Internetseiten zu finden. Manche habe ihre gesamte Angebotspalette samt Fotos und vielleicht kleinen Videosequenzen ins Netz gestellt. Kataloge und Musterhausparks unterstützen die Entscheidungsfindung. Persönliche Gespräche bleiben aber unerlässlich, gerade auch beim Architekten. Nur wer seine Wünsche klar auf den Punkt bringt, kann nach der Bauzeit auch in sein Traumhaus ziehen.

Die Inneneinrichtung lässt dann – ob gekauft oder gemietet – jede Menge Raum für eigene Ideen. Der Kreativität sind, abgesehen vielleicht von Vorschriften des Vermieters oder dem Zuschnitt der einzelnen Zimmer, kaum Grenzen gesetzt. Laminat, Parkett, Kork, Teppich oder Fliesen als Bodenbelag, Tapeten, Raufaser oder Putz an der Wand, dazu eine riesige Palette von Farben sichern einen enormen Spielraum und jedem ein individuelles Wohnen. Wer sich nicht traut, seine eigenen Vorstellungen selbst, beziehungsweise mit Hilfe von Fachbetrieben zu verwirklichen, kann sich an einen Innenarchitekten wenden.

Anregungen und Tipps, was möglich und aktuell ist, liefert beispielsweise eine Vielzahl von Zeitschriften. Landhausstil, Moderne oder aber die 60er Jahre werden besprochen und in Fotostrecken dargestellt. Bezugsquellen, Bauanleitungen und allgemeine Ratschläge fehlen meist auch nicht. Beim Blättern in den Magazinen und oft schon bei Besuchen in Einrichtungshäusern wird zumindest deutlich, was alles machbar ist. Dass in den eigenen vier Wänden nicht alles eins zu eins umsetzbar ist und manche Vorschläge auch den finanziellen Rahmen sprengen, sollte klar sein.

Im Trend sind zurzeit auch Fernsehsendungen, die sich des Themas Wohnen annehmen. Die einen zeigen, wie etwa ein Hügelhaus oder ein Haus ganz aus Holzbohlen entsteht. Gemeinsam ist allen, dass Wohnungen verschönert und renoviert werden. (Innen)-Architekten machen sich Gedanken, wie aus verwinkelten, sehr kleinen oder völlig zugestellten Zimmern kleine Schmuckstücke werden können. Unterstützt werden sie von fleißigen Handwerkern und den Mietern oder Besitzern selbst. Viele Möbel werden dabei selbst gebaut.

Wer bislang weniger mit Akkuschreiben, Sägen und Leimflaschen zu tun hatte, erhält hier eine ganze Reihe nützlicher Tipps und erfährt, wie einzelne Projekte am günstigsten und effektivsten in Angriff genommen werden. Ob nun jedem eine knallig pinkfarbene Wand oder ein Sofa aus Wasserkisten gefällt, ist dabei egal. Der Nutzwert der Sendungen liegt in den Informationen. Ergänzungen dazu bieten die Sender oder Produktionsfirmen im Internet. Manchmal mit Foren, in denen sich Hobbyheimwerker austauschen, oder der Möglichkeit, Fragen an Experten zu stellen.

Die findet man auch im Baumarkt oder im Fachhandel. Baumärkte halten – nicht nur auf den Seiten ihres Onlineauftritts – Broschüren bereit, kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr. Darin werden bestimmte Themen wie das Verlegen von Fliesen Schritt für Schritt genauestens erklärt. Gibt es solche Hefte nicht, ist Fragen der einfachste Weg. Und die Tipps vom Profi sind oftmals viel wert und sparen eine Menge Ärger, wenn etwa die Raufaser nicht hält oder der Zierputz bereits nach wenigen Stunden von der Wand bröselt.

Vieles lässt sich mit ein wenig Elan selbst machen. Und sei es nur, den Schrank aus dem Möbelhaus mit Freunden gemeinsam aufzubauen. Wer auf den Geschmack gekommen ist, wird schnell feststellen, was alles möglich ist. Auf Gleichgesinnte stößt er nicht nur an der Kasse beim Geräteverleih. Im Internet haben sich viele Seiten etabliert, die Anfängern unter die Arme greifen und Semi-Profis die Chance geben, sich untereinander Hinweise zu geben: neue Streichtechniken, spezielle Effektfarben, ein neuer Fliesenkleber oder wo ein günstiger Satz Schraubendreher zu kaufen ist. Die Entwicklung geht immer mehr zum Selbermachen. An Anregungen, Informationen und Tipps mangelt es dabei nicht. (don)
 
 
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