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Artikel: Unsere Gesundheit ist das höchste Gut

Unsere Gesundheit ist das höchste Gut

Oberstes Ziel sollte sein, gesund zu bleiben ...

 
Gesundheit ist das höchste Gut, und steht nicht umsonst bei den meisten Menschen ganz oben auf der Wunschliste. Gesundheit ist aber auch ein teures Gut. Krankenkassenbeiträge sind ein Posten, der Monat für Monat verbucht wird – und diese Beiträge werden auf Dauer gesehen, wenn überhaupt nur um wenige Prozentpunkte sinken. Im Krankheitsfall summieren sich zusätzlich Praxisgebühren sowie Medikamentenzuzahlungen und reißen schnell ein Loch in die Haushaltskasse.

Oberstes Ziel sollte daher sein, gesund zu bleiben. Das ist leichter gesagt, als getan, zumal keiner davor gefeit ist, nicht doch einmal krank zu werden, sei es eine Erkältung, eine Entzündung oder eine Zerrung. Die Chancen auf eine schnelle Genesung sind im Vergleich zu noch vor hundert Jahren enorm gestiegen. Medizinische Möglichkeiten und die Technik entwickeln sich ständig weiter. Alleine auf Tinkturen und Tees auf Kräuterbasis wie sie unsere Vorfahren nutzten muss sich heute niemand mehr verlassen, obgleich auch diese Methoden alternativer Heilverfahren immer aktuell geblieben sind. Der wichtigste Schritt, gesund zu bleiben, ist und bleibt allerdings eine sinnvolle Prophylaxe. Das gilt für jedes Lebensalter. Selbst direkt nach der Entbindung ist Vorbeugung bereits möglich, in Form der Nabelschnur-Eigenblutspende. Ein Verfahren, das seit 1997 auch in Deutschland Anwendung findet. Nach der Abnabelung wird Blut aus der Nabelschnur entnommen, sorgfältig aufbereitet und bei minus 180 Grad gelagert. Der Vorteil: Der Eingriff ist völlig ohne Nebenwirkungen und absolut schmerzfrei. Und das Blut ist frei von Viren, hat dafür aber einen hohen Anteil an Stammzellen. Neben der Möglichkeit, das Nabelschnurblut als Fremdtransplantat zur Verfügung zu stellen, kann es auch zur eigenen Vorsorge dienen. Gewebekompatibles Spendermaterial, das im Notfall auch bei Verwandten oder Blutbanken nur schwer zu finden ist, steht somit direkt zur Verfügung. Die sonst mögliche Gefahr einer Abstoßungsreaktion ist in dem Fall auch geringer. Nachteilig ist die nur geringe Menge an Stammzellen, die aus der Nabelschnur-Eigenblutspende gewonnen werden kann. Hinzu kommen die Kosten für Transport und Lagerung die nicht von der Kasse übernommen werden, sondern von den Eltern aufgebracht werden müssen.

Diese Methode der Vorsorge ist noch recht neu, wird nicht in allen Krankenhäusern angeboten und ist vielen vielleicht auch zu teuer. Vieles hingegen ist altbekannt, wird jedoch oft vergessen oder vernachlässigt. Dazu gehört die Zahnhygiene. Schon Kinder müssen lernen, sich regelmäßig die Zähne zu putzen. Entsprechende Zahnbürsten und Zahnpasten bietet der Markt zuhauf. Entsprechende weiterführende Informationen zur richtigen Zahnpflege halten auch Zahnärzte sowie die Krankenkassen zur Verfügung. Denn ein ungepflegtes Gebiss sieht nicht nur wenig einladend aus, sondern birgt die Gefahr weitergehender Erkrankungen. Der Besuch beim Zahnarzt mag zwar nicht für jeden angenehm sein. Wer allerdings von Kindesbeinen an daran gewöhnt ist, der sollte keine Angst mehr haben. Wie hieß es früher so schön: „Mama, Mama, er hat gar nicht gebohrt.“

Für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch ist zusätzlich zum Putzen auch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung wichtig. Oft informieren Krankenkassen und auch Amtsärzte bereits im Kindergarten über den Zuckergehalt von Softdrinks, Brotaufstrichen, Schokoriegeln und anderen Leckereien. Sie schaden nicht nur den Zähnen, sondern führen oft auch zu Übergewicht schon bei Jungen und Mädchen. Dem sollten Eltern entgegenwirken. Anstelle von einem Euro, der am Kiosk ausgegeben wird, ist es sinnvoller, den Kindern Pausenbrote aus Vollkornbrot mit Wurst, Käse und Salat sowie Obst oder Gemüse einzupacken. Was die Kinder gerne mögen, lässt sich schnell herausfinden, indem die Brote gemeinsam geschmiert werden.

Die Ernährung spielt generell eine große Rolle, wenn es darum geht, der Gesundheit nicht zu schaden. Es ist zwar verlockend, abends beim Krimi oder dem Liebesfilm eine Tüte Chips auf dem Schoß liegen zu haben. Die leeren Kalorien finden sich dann aber schon wenig später auf den Hüften wieder. Obst und Gemüse wären die bessere Alternative. Genauso ließen sich zuckerhaltige Softdrinks mit Apfelschorle, die Currywurst mit Pommes gegen etwas Selbstgekochtes und die Pizza mit Salami gegen eine mit Paprika austauschen. Das heißt nun nicht, dass man sich selbst kasteien muss. Wem das Essen keinen Spaß macht, der verliert viel an Lebensfreude und das steht nicht im Einklang mit dem Ziel, gesund zu bleiben. Hin und wieder sollte jeder einfach mal der Versuchung nachgeben, solange es nicht wieder zur Regel wird.

Wer dem Übergewicht den Kampf angesagt und den inneren „Schweinehund“ überwunden hat, wird mit der einer Nahrungsumstellung auch an mehr Bewegung nicht vorbeikommen, möglichst an der frischen Luft. Für Kinder bieten örtliche Vereine jede Menge Möglichkeiten, die teils mit Schnupperangeboten auch erst einmal getestet werden können. Ansonsten findet sich sicherlich ein Bolzplatz zum Kicken und im Sommer ein Freibad. Wem es unangenehm ist, im Verein zu trainieren, findet in der freien Natur Alternativen. Radfahren, Walken, Joggen und Gehen sind nur einige Stichpunkte. Tipps für die richtige Ausrüstung und die ersten Schritte bieten viele Internetseiten. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und aller Anfang ist schwer. Bei extremem Übergewicht ist der Weg zum Arzt zum vorherigen Check jedoch dringend angeraten.

Viele Informationen zu Sport und Bewegung sowie dem Thema Gesundheit im Allgemeinen finden sich im Internet. Die Krankenkassen haben teils ganze Stichwortkataloge, in denen gestöbert werden kann, von A wie Aufstoßen über Rückenschmerzen bis hin zu Z wie Zahnstein. Broschüren stehen zum Download bereit. Manche Ärzte haben eigene Internetpräsenzen, die Pharmaindustrie ist im WWW stark vertreten, ebenso einige Apotheken. Das Internet kann im Falle einer Erkrankung jedoch nicht den Arzt ersetzen. Es bringt schlichtweg nichts, in den großen Suchmaschinen die Symptome einzugeben und sich aus den gefundenen Informationen die Diagnose selbst zu stellen. Eine Ferndiagnose ist nicht möglich. Vielmehr besteht die Gefahr, sich selbst verrückt zu machen, weil plötzlich ganz viele Erkrankungen möglich scheinen. Dann noch zur Selbstmedikation zu greifen, hat letztlich nichts mehr mit Prophylaxe zu tun und schadet oft mehr als es nützt. Nach der Diagnose des Arztes ist es sicherlich nicht falsch, sich genauer über den Befund zu informieren. Es gibt etwa für chronische Erkrankungen viele Selbsthilfegruppen, die sich im Internet vorstellen, Tipps geben und für einen Gedankenaustausch sorgen. Das reale Leben kann das Weltweite Netz, auch wenn es grenzüberschreitend ist, allerdings nie ersetzen. Vereine, Krankenhäuser, Ärzte, Kassen und Gruppen bieten auch so oft Treffen oder Vorträge an. Vorteil: Man kommt an die frische Luft, hat Bewegung und kann konkret Fragen stellen, deren Antwort nicht von einer Suchmaschine vorsortiert wurde. (don)
 
 
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Artikel Kommentare: (1)
 
12.07.2010 - 17:56 von Puchert
 
Gesundheitsempfehlungen, auf dass auch du die Möglichkeit hast gesund zu werden und zu bleiben! Ja, Gesundheit ist gut und ein sehr wertvolles Gut, jedoch nicht das höchste Gut! Es sei denn man beurteilt es recht!! Denn gar zu viele „Wohlstandsbürger“ sehen dies entweder als selbstverständlich oder als das Wichtigste überhaupt im Leben an. Und das ist ein fataler, ja ein oft sehr schmerzhafter Irrtum! Noch dazu, wenn nur an die Gesundheit des dahinschrumpelnden Leibes gedacht wird! Warum rennt der Mensch hier „in den Wohlstandsbreitengraden“ so schnell und gern (?) zum „lieben Doktor“? Warum lässt er sich teure Medizin verordnen, wenn es auch viel kostengünstiger machbar wäre? – Muß man nicht sehr viel Glauben einbringen, wenn man auf menschlicher Weise wieder gesund werden will? Bedenkt der Mensch nicht, daß heutzutage in der westlichen Welt ca. 80% aller Krankheiten, Allergien u.ä. auf psychosomatische Ursachen zurückzuführen sind? Das heißt zu gut deutsch: Wenn der Mensch bereit wäre seine Lebensweise ernsthaft zu prüfen und entsprechend zu korrigieren, dann könnte er sich so sehr, sehr viel ersparen! Die Feststellung „Der Mensch ist, was er isst“ trifft immer noch den Nagel auf den Kopf! Und neuerdings gibt es sogar eine Zeitung mit diesem Titel! Diese Aussage können wir ja materiell, auf den Leib bezogen in Anwendung bringen. Aber wir können Sie genauso geistlich seelisch anwenden! Und wer sich auf diesem Gebiet verunreinigt, braucht sich über Krankheiten am Leibe nicht zu wundern, ist doch der Leib nur das Resultat von einer geistigen Schöpfung! Fakt ist und bleibt: Der Mensch gesundet erst dann so richtig, wenn er sich aufrichtig zu unser aller SCHÖPFER hinwendet – durch SEINEN SOHN, den HERRN JESUS CHRISTUS! Und nun nicht gleich oberflächlich urteilen! Dies ist keine Religion, auch wenn es so viele Blindgänger daraus gemacht haben – ein Jammer! Bitte lesen Sie die Bibel – in Demut und Ehrfurcht. Sie ist immer noch GOTTES BOTSCHAFT an uns! Denkt nach und ändert eure Gesinnung! Wie werden wir entfliehen, wenn wir so eine große Errettung missachten? Fragen, Anregungen, Kritik??? – gern: AndreasF.Puchert@gmx.de, von dem ihr auch aufklärende und weiterführende Literatur anfordern könnt – kostenlos und unverbindlich, natürlich!
 
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