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Artikel: Schutz vor Phishing-Emails

Schutz vor Phishing-Emails

Die Trickbetrüger werden immer einfallsreicher und dreister ...

 
Trickbetrüger gibt es auf allen Gebieten des Handels. Selbst im Internet ist der User vor solchen Attacken nicht sicher und läuft täglich aufs Neue in die Gefahr, in eine Falle hinein zu tappen. So gibt es zahlreiche Variante des Betruges, angefangen vom Datendiebstahl über Versendungen von falschen Informationen bis hin zum so genannten Phishing.

Die Palette bzw. Bandbreite des Betruges wächst immer weiter an. So ist es ratsam sich ständig auf dem Laufenden zu halten, um nicht auf die Masche der Hintermänner rein zu fallen. Aber nun wollen wir zum eigentlich Thema kommen. Was genau ist denn Phishing? Wo kommt "es" vor? Und wie kann man sich davor schützen?

Der Begriff selber kommt aus dem englischen und bedeutet "angeln oder abfischen". Dies ist gleich zu setzen, dass der Absender die Daten des Adressaten abfischen möchte. Wichtige Daten, die man niemals preisgeben sollte. Die Kombinationen des Phishings sind immer wieder gleich, sprich die Masche ist immer die Selbe. Ein Phantomabsender versteckt sich hinter einem renommierten Unternehmen. Die Absicht, die dahinter steckt ist, dass der Email-Leser seine Kontendaten herausgibt. Undzwar mit sämtlichen Informationen: Beispielsweise Kontonummer, PIN-TAN oder Kontoinhaber. Man erkennt also die Betrüger schon daran, dass beispielsweise eine Bank niemals Emails an die Kunden verschickt. Banken machen so was generell nicht, es sei denn, dies wurde vereinbart. Im Zweifelsfall gibt es also zwei Möglichkeiten, um heraus zu finden, ob die Bank nun wirklich diese ominöse Mail verschickt hat oder nicht.

1. Ein Anruf bei der Bank würde garantiert Aufschluss darüber geben, ob die Bank wirklich diese Email verschickt hat.
2. Kann man mit dem Mauszeiger über den Versender fahren (Vorsicht: Nur fahren, nicht anklicken!) und nach wenigen Sekunden wird die Mailadresse des Versenders angezeigt. Meistens erkennt man dann seltsame - mit Zahlen und semantisch falsch kodierten Buchstaben verstümmelte Worte - welche eine Bank für ihre Email Adressen niemals verwenden würde. Wenn also der Absender seltsam aussieht, die Mail lieber sofort löschen.

Dies ist nun auch der Schlüssel zur Lösung des Problems. Falls die Mail von einem Unbekannten versendet wurde, die Mail niemals öffnen und sofort löschen. Generell verschicken Grossunternehmen oder auch mittelständige Unternehmen (bzw. Banken) keine Mails an ihre Kunden. Zu erwähnen sei an dieser Stelle noch, dass falls der Datenaustausch stattgefunden hat, dass Konto am besten sofort gesperrt wird. Die Betrüger verwenden die gewonnen Daten, um Überweisungen zu tätigen oder gar um die Identität des Opfers zu übernehmen. So werden beispielsweise gestohlene Waren über Aktionshäuser versteigert, dem betroffenen Konto gut geschrieben und von dort über mehrere Konten zum Trickbetrüger überwiesen.

Aktuell lässt sich noch ergänzend hinzufügen, dass die Bundesrepublik ein neues Gesetz heraus gebracht hat, welches verbietet im Namen fremder Unternehmen anhand ähnlich klingender oder identischer Identität zu handeln. Dies wurde unter Strafe gestellt. Damit wird aber auch das Phishing Problem garantiert nicht gelöst, denn die Trickbetrüger werden wieder neuere Wege finden, um an brisante Daten zu kommen.

Deswegen lässt sich zusammenfassend nur noch mal erwähnen, dass Kontendaten generell niemals via Mails, schon gar nicht auf Anfrage, preis gegeben werden sollten. Eine Bank würde niemals nach den eigenen Daten des Kunden fragen, was schlichtweg einfach nur irrsinnig wäre. Lieber die Mails sofort löschen und das Problem ist gelöst. (don)
 
 
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