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Artikel: Inwieweit kann Arbeitslosigkeit krank machen?

Inwieweit kann Arbeitslosigkeit krank machen?

Symptome und Ursachen psychischer Probleme frühzeitig erkennen ...

 
Manche Menschen werden schon einmal in ihrem Leben arbeitslos. Gerade in der heutigen Zeit kann das jeden treffen. Die Betroffenen haben plötzlich mehr Zeit und haben zwar Behördengänge und Vorstellungsgespräche zu meistern, ansonsten können sie aber nicht viel mit ihrer Zeit anfangen. Sie fühlen sich minderwertig und auf dem Abstellgleis.

Und wenn man so fühlt, kann das durchaus krank machen. Es mag ja sein, dass so manche Person die Arbeitslosigkeit am Anfang genießen kann. Es gibt viel zu tun, aber ist dies erledigt, kommt dann doch eine gewisse Leere. Man sollte dieser Leere begegnen, denn ansonsten kann es durchaus zu einer Depression kommen. So manche Arbeitslosigkeit hat sogar schon die Familie zerstört. Immerhin bekommt die arbeitslose Person schlechte Laune und lässt diese leider da aus, wo sie nicht angebracht ist. Aber schlimmer noch, es kann nicht nur eine Depression auftreten, es kann sogar zu Krankheiten kommen, weil die seelische Verfassung eine große Rolle spielt. Es wurde belegt, dass ein Viertel aller Patienten arbeitslos sind und Ihre Erkrankungen meist psychische Ursachen haben. Und Arbeitslose sind auch deutlich länger krankgeschrieben als Menschen, die im Arbeitsleben stehen. Sogar Krankenhausaufenthalte kommen bei arbeitslosen Personen dreimal häufiger vor. Männer sind sogar noch öfter betroffen als Frauen, weil sie sich nicht mehr in der klassischen Rolle befinden. Sie sind doch die Ernährer der Familie und wenn sie es nicht sein können, dann geht es ihnen schlecht. Aber man kann sich auch helfen, man muss nur etwas tun. So sollte man auf jeden Fall ruhig das Gespräch suchen, die Verzweiflung raus lassen. Man muss sich andere Aufgaben stellen, damit man beschäftigt ist und man sollte auch ruhig mit dem Hausarzt sprechen, damit man lernt, mit der Situation umzugehen. Befindet man sich schon in der Leere, sollte man auf jeden Fall zu einem Therapeuten gehen. Und ansonsten kann man die Zeit der Arbeitslosigkeit auch anderes machen.

Man kann eine Umschulung ausüben, man kann zumindest einen Minijob annehmen, man kann an Fortbildungen teilnehmen oder sogar studieren. Das hat sogar den Vorteil, dass der Lebenslauf keine allzu großen Lücken aufweist, was für die Jobsuche wieder sehr gut ist. Wenn man dies tut, bekommt man auch wieder mehr Selbstbewusstsein und kann sich entweder von der Leere befreien oder aber erst gar nicht in diese hineinkommen. (don)
 
 
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