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Internet mit Wlan oder Kabel?

Kabel oder nicht - das ist hier die Frage ...

 
Einst hämmerte man vergnüglich, geruhsam und mehr oder weniger gekonnt auf der mechanischen Schreibmaschine seine Texte auf Papier und gestaltete die Farbenpracht des Alltags mittels der bunten Durchlagpapiere. Das war vorgestern. Heute verfügen wir auch privat über eine Hochleistungs - Technologie, die uns kaum noch Grenzen auferlegt. Längst sind die fernsten Länder im Bereich der Kommunikation zu engen Nachbarn geworden.
Der PC, die Handhelds, die mobile Telefonie - sie alle eröffnen uns nie geahnte Möglichkeiten, zu erschwinglichen Preisen mit aller Welt Tag und Nacht in Verbindung zu treten.

Das Internet hat sich zu einem unglaublich mächtigen und leistungsstarken Instrument entwickelt, das in den meisten Haushalten Europas längst genauso selbstverständlich voranden ist und genutzt wird wie seinerzeit das gute alte Telefon. Auch die technische Weiterentwicklung verläuft ähnlich: Stellten sich in den jeweiligen Anfängen noch keine Alternativen in Punkto Ausrüstung, so hat der Verbraucher heute die Qual der Wahl. Denn wer nicht mag, muss die ungeliebten Kabel und Strippen, die während der Anfänge als Standard in Kauf genommen werden mussten, keineswegs erdulden. Mit der Weiterentwickung der Geräte und Technologien eröffnete sich auch der kabellose Weg für Verbindungen aller Art.

Riefen noch vor kurzem Fachbegriffe wie "Netzwerk", "Master", "Slave" oder dergleichen mehr bei Herrn Durchschnittsuser starre Locken und Pickel des Entsetzens hervor, lehnt er heute relaxed in seinem Ergo-Stühlchen am PC und erklärt der ratlosen Oma von nebenan, wie sie ihr Netzwerkpasswort für das Bluetooth am besten einrichten kann.

Während bei der herkömmlichen Methode via fester Kabelverbindung der oder alle PCs (Notebook usw.) sowohl untereinander als auch mit dem Netzwerk mittels entsprechenden Kabeln verbunden werden müssen, verzichtet die kabellose selbstverständlich weitestgehend darauf; Ausnahme: wenigstens ein PC muss mit der Anlage per Kabel verbunden werden; die restlichen erforderlichen Verbindungen stellen dann Software oder die verbundene Anlage allein her.

So kann der entschlossene User heutzutage also auch kabellose Verbindungen ins Internet herstellen. Bluetooth und Infrarot Schnittstellen machen es möglich, mit Hochgeschwindigkeit im Netz aller Netze, dem WWW (World Wide Web) zu surfen. Und alle anderen Funktionen wie E-Mails, Chats usw. nach Herzenslust auszuloten.

Liegt aber das Glück des Users tatsächlich im Leben ohne Kabelgewirr? Bei dieser im Vorfeld von Entscheidungen gerade bei unbedarften Usern so wichtigen Frage gerät die schöne neue Welt der Technologie leicht ins Wanken. Denn so wunderbar und problemlos wie dargestellt ist das alles nicht. Kleine Tücken und Gefahren lauern auch hier - und wie üblich - gerne im Verborgenen, erst auf den zweiten Hingucker oder durch eigene leidgeprüfte Erfahrung erkennbar.

So ist die weltweit verbreitete Bluetooth Technik zwar ausgereift und einigermaßen bequem zu nutzen, oft überlappen jedoch die ausgehenden Funksignale mit denen von anderen Quellen wie Handys, weiteren PCs, Notebooks und dergleichen mehr. Theoretisch kann sogar der Toaster ein Signalchen mitfunken. Die kann praktisch zu Störungen und/oder Netzabtürzen führen - was bei unerfahrenen Benutzern kleine Nervenkrisen garantiert. In Punkto reibungsloser Stabilität der Verbindungen hinkt also die kabellose Technik der guten alten Strippe (Verbindungskabel) ebenso hinterher wie bei dem inzwischen ja weithin bekannten Problem mit der Sicherheit eines Netzes.

Das Fazit könnte lauten, das man als vor der Entscheidung stehender User zuerst eine kleine, technische Selbstanalyse vornehmen sollte. Um so genau zu wissen, für wie erfahren in Punkto Netzeinrichtung und Kontrolle man sich halten möchte und welchen Stellenwert die Sicherheit einnimmt. Und davon sollte dann abhängig sein, ob das Userleben mit- oder ohne Kabel verläuft.

Schliesslich haben findige Fabrikanten für alle Strippen längst süße, kleine, bunte Klemmteile entwickelt, mit welchen man die blicktechnischen lästigen Störenfriede über Fußleisten und an Wänden ganz unauffällig verlaufen lassen kann. (sh)
 
 
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