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Artikel: Unterwegs Fernsehen mit DVB-T

Unterwegs Fernsehen mit DVB-T

Mobiles Fernsehen ...

 
DVB-T - diese vier Buchstaben kursieren seit einer geraumen Weile. Während die einen Nutzer sich schon mit der nötigen Technik ausgerüstet haben, ist diese Abkürzung für andere noch ein böhmisches Dorf. Plastischer wird "DVB-T" mit dem Zusatz "Überallfernsehen". Und das heißt auch, dass man mit und dank "DVB-T" unterwegs fernsehen kann.

DVB-T steht für den englischen Begriff "Digital Video Broadcasting Terrestrial". Das bedeutet übersetzt soviel wie: Digitale erdgebundene Fernsehübertragung". Statt per Kabelanschluss oder Satellitenschüssel werden die digitalen Programme über (Zimmer-)Antenne übertragen. Außerdem braucht man einen Receiver. Technisch funktioniert das auch schon mit dem Laptop und einer entsprechenden Ausrüstung (z.B. über den USB-Anschluss). Dadurch sind die Nutzer nun unabhängiger von der Antennendose zuhause und können auch im Garten oder unterwegs fern sehen. Die Preise für die technische Ausrüstung sinken, es fallen keine weiteren Gebühren (abgesehen von GEZ-Gebühren) an, so das ein Umstieg auf DVB-T lohnt.

Durch die digitale Verbreitung der Sender können mehr Programme als beim analogen TV empfangen werden. (1 analoger Kanal kann so bis zu 4 digitalen Programmen entsprechen). Neben den klassischen öffentlich-rechtlichen Angeboten, kommen noch spezielle (öffentlich-rechtliche) Digitalangebote hinzu.

Wie viele Sender tatsächlich daheim und unterwegs verfügbar sind, hängt ein wenig von der Region ab, in der man wohnt bzw. in der man sich bewegt. 2003 begann der Ausbau in Berlin und Potsdam. Hier können die Zuschauer über DVB-T auch kommerzielle Programme empfangen. Das gleiche gilt für folgende Stadtregionen, die 2004 hinzu kamen: Köln/Bonn und Hannover/Braunschweig (seit dem 24.05.04), Rhein-Main (4.10.04), Düsseldorf/Ruhrgebiet, Hamburg/Lübeck, Kiel/Schleswig-Holstein (seit dem 8.11.04) und München, Nürnberg, Südbayern (30.05.05). Seit Ende 2005 wurden die Empfangsmöglichkeiten des digitalen Überallfernsehens weiter ausgebaut - es kamen die Regionen Leipzig/Halle; Erfurt/Weimar, Mecklenburg-Vorpommern, Lingen, Osnabrück, Heidelberg, Stuttgart, Kaiserslautern, Aurich, Hessen, Würzburg, Unterfranken, Ostwestfalen-Lippe, Wuppertal, Göttingen, Weserbergland, die Westküste Schleswig-Holsteins, die Region Ostbayern und die Regionen Cottbus, Frankfurt (Oder) hinzu. Ein weiterer Ausbau ist vorgesehen. Bis Ende 2008 sollen 90 % der Bewohner Deutschlands diesen neuen Standard nutzen können. Wer also innerhalb Deutschlands "Unterwergs Fernsehen mit DVB-T" will, sollte sich vorab informieren, ob auch im Urlaubs- oder Ausflugsgebiet das Überallfernsehen verfügbar ist.

Interessant kann DVB-T und damit auch das mobile Fernsehen in anderen Ländern (für Reisende) werden. Denn es handelt sich um einen neuen internationalen Standard. Entsprechend wird er auch in einigen europäischen Ländern (wie Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, den Schweden (bereits seit 1999)) genutzt - und soll europaweit der einzige terrestrische Standard werden. In Österreich sollen - ähnlich wie in Deutschland - bis 2008 9 von 10 Zuschauern die Möglichkeit haben, DVB-T zu nutzen. Auch bei Fernreisen ist DVB-T ein Thema. So ist es schon in Australien, Singapur, Indien oder Südafrika bereits im Einsatz.

Zu den (bisherigen) Schwächen des Überallfernsehens zählt die Tatsache, dass nicht überall die Bildqualität gleich gut ist. So variiert z.B. im Bergischen Land die Möglichkeit des Empfangs stark.

Grundsätzlich bietet DVB-T aber gute Möglichkeiten, auch unterwegs fern zu sehen. Man kann beispielsweise nebenbei beim Picknick die Tagesschau verfolgen, man bleibt beim Campingurlaub über die neuesten Serienfolgen im Bilde und verpasst beim Grillabend auch die Fernsehpremiere eines tollen Spielfilms nicht. (sh)
 
 
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