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Artikel: Mit dem PC eigene Musik machen

Mit dem PC eigene Musik machen

Ob als Hobby oder Beruf, Musik machen mit dem PC ...

 
Für den ambitionierten Musiker bietet der PC eine ganz besondere Plattform, um seinem Hobby, oder seinem Beruf nachzugehen. Hierfür gibt es die verschiedensten Programme, wie Tracker, Sampler, und Sound Editoren. Jedes für sich ist für unterschiedlichste Aufgaben geeignet, so bieten Tracker die Möglichkeit Einzelne Noten zu fertigen Musikstücken zusammenzustellen. Auch einzelne Samples können mit einem Tracker erstellt werden. Der Tracker ist die kassische, und immer noch sehr beliebte Variante, die bereits zu anbeginn des Heimcomputerzeitalters eingesetzt wurden. Der Tracker greift hierbei auf die Midipalette der Soundkarte zurück um einzelne Töne und Tonfolgen zu erzeugen. Der Nutzer ist, und war, hier immer in der Lage nur diejenigen Instrumente, und Sounds zu nutzen, die in der Soundkarte gespeichert waren.

Der Sampler ist eine andere Methode. Hierbei wurde von Anfang an, auf eine besonders Benutzerfreundliche Erstellung von Musik gesetzt. Selbst die ersten einfachen Programme, wie der Data Becker Techno Maker, waren darauf ausgelegt, das der Nutzer lediglich die einzelnen Samples aneinanderreihen musste, um seine Musik zu komponieren. Allerdings waren es genau diese Samples, die hier Probleme bereiteten, denn nicht immer waren alle Samples gleich Codiert, wodurch sich unterschiedliche Abspielgeschwindigkeiten, und Tonhöhen ergeben haben. Es war also notwendig das gerade hier alle Samples im gleichen Format, in gleicher Geschwindigkeit, und mit dem gleichen Pitch vorliegen. Der Sampler wird jedoch auch heute noch genutzt, und wurde gerade für den Privat- und Hobbyanwender immer wieder neu aufgelegt und verbessert.

Als effektivste Variante ist der Toneditor zu nennen, der vor allem in Form von Freeware-Programmen sehr verbreitet ist. Er ermöglicht es verschiedenste Tonquellen zu kombinieren. Eigentlich ist die Quelle, der zu verarbeitenden Musik, beim klassischen Editor nahezu uninteressant, denn sämtliche aufgenommenen Tonfragmente werden hierbei in ein internes Format umgewandelt, um später in einem homogenen Format exportiert werden zu können. Die Kombination von Wav, MPeg3, RAW und anderen tonformaten stellt hier kein Problem dar, denn zumeist bringt ein solches Programm Grundsätzlich einen eigenen Sound-Codec mit, mit dem intern die Daten verarbeitet werden. Die einzelnen Tonfragmente, Quellen, Samples usw… können hierbei auf verschiedenen Spuren abgelegt und einzeln bearbeitet werden, so das auch Teileffekte, Fader einzelner Samples, und wesentlich mehr, auch nachträglich noch möglich ist. Hierbei kann der Nutzer selbst wählen, ob er den Pitch automatisch, oder von Hand angepasst haben möchte. Das Exportformat kann in der Regel MP3, oder WAV-Audio sein, welches als CD-Qualität zu betrachten ist, sofern man 44 Khz als Samplerate benutzt.

Natürlich ist, vor allem der Toneditor, ein sehr Speicheraufwendiges Programm. Er ist ein sehr mächtiges Programm, und vermag es Teilstücke kompletter Musikstücke einzeln herauszufiltern, und wieder zur Verfügung zu stellen, nur sollte sich der Nutzer im klaren darüber sein, das ein solches Programm, nicht nur die einzelnen Musikstücke geöffnet hält, sondern jedes einzelne Sample, und der Sound-Codec ist ebenfalls permanent aktiv. Mit zunehmender Anzahl an geschnittenen Spuren steigt natürlich auch der Speicherbedarf, so das mit 256 MB, in der Regel bei 2 offenen Musikstücken, 2 Samples, und 4 Tonspuren bereits Schluss ist. Da der Speicherplatzbedarf natürlich exponentiell ansteigt sollte man unter 1024 MB Ram nicht erwarten professionell arbeiten zu können. Der Tracker ist zwar ebenso mächtig, und vermag es auch große Dateien zu erstellen, aber er arbeitet in der Regel nur mit MIDI-Instrumenten, so das man Sprach, und Gesangssamples, Effekte und Tonabfolgen anderer Quellen, später noch mit dem Toneditor einbauen muss. Der Sampler hingegen ist die klassische, und einfachste Variante, die bereits mit annehmbaren Ressourcen effektive, und vor allem professionelle Ergebnisse ermöglicht.

Gerade für den Einsteiger in diesem Metier ist es anzuraten erst einmal mit einem Sampler anzufangen, da ein Tracker oft sehr kompliziert ist. Die Weiterverwendung eines Toneditors ist anzuraten, und vor allem zum veredeln der einzelnen Stücke notwendig. (don)
 
 
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