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Artikel: Bessere Möglichkeiten mit einem Studium im Beruf

Bessere Möglichkeiten mit einem Studium im Beruf

Durch einen Hochschulabschluss steigen die Chancen auf einen lukrativen Beruf ...

 
Viele klassische Berufe verlangen von vornherein einen Hochschulabschluss, zum Beispiel Arzt, Jurist, Lehrer, Hochschulprofessor, Sozialpädagoge oder eine Beamtenlaufbahn im höheren Dienst. Aber auch in Berufsfeldern, für die es unterschiedliche, wenig geregelte Zugangsmöglichkeiten gibt, wie zum Beispiel Journalismus oder Beratung, bietet ein Studium die Chance, sich besser im jeweiligen Berufsfeld zu etablieren. Denn in vielen Berufsfeldern stehen Hochschulabsolventen (vor allem der Geistes- und Sozialwissenschaften) in Konkurrenz mit anderweitig ausgebildeten Personen. Dabei gilt vielfach, dass Qualifikation, Zusatzkompetenzen und (Praxis-)Erfahrungen darüber entscheiden, wer einen Job bekommt.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Akademiker mit einer Arbeitslosenquote von durchschnittlich 5% sehr viel weniger von Arbeitslosigkeit betroffen sind als geringer qualifizierte Personen. Die Nachfrage nach Akademikern ist nach wie vor hoch: Die Stellen für Fach- und Führungskräfte machen derzeit etwa ein Drittel aller Stellen auf dem Gesamtarbeitsmarkt aus. Besonders hohe Nachfrage besteht nach Ingenieuren, Betriebswirten, Laborkräften für Chemie- und Pharmaunternehmen, Informatikern und Naturwissenschaftlern, Medizinern, qualifizierten Personen für Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen, Lehrern und sonstigen Akademikern (Adecco Stellenindex, 2007). Und durch die rasante Entwicklung neuer Informationstechnologien, neue Aufgaben im Umwelt- und Klimaschutz sowie die globale Vernetzung der Wirtschaft ergeben sich ständig neue Berufsfelder in der wachsenden Dienstleistungs- bzw. Informationsgesellschaft. Auf dem Arbeitsmarkt werden daher vorwiegend gut qualifizierte Fach- und Führungskräfte gesucht, die flexibel und kreativ sind sowie zur Entwicklung von Unternehmensvisionen und -innovationen beitragen können. Dies erfordert von Arbeitnehmern ein hohes Maß an Engagement und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 2007).

Ein Studium bietet hierfür optimale Voraussetzungen, da an Hochschulen neben dem Erwerb von Fachkompetenzen vor allem der Erwerb selbstgesteuerten Lernens im Vordergrund steht, d.h. die Fähigkeit, sich eigenständig weiterzubilden und sich entsprechende Kompetenzen selbst anzueignen. Für Studenten bedeutet das allerdings auch, dass es nicht ausreicht, sich auf das reine Pflichtstudium zu beschränken, sondern die vielfältigen Zusatzangebote der Hochschule zu nutzen. Je nach angestrebtem Beruf können zum Beispiel EDV- und Fremdsprachenkenntnisse, Rhetorik- sowie Präsentations- und Moderationsfähigkeiten, Gesprächsführung, Teamfähigkeit, Projektmanagementkompetenz oder interkulturelle Kompetenzen trainiert und vertieft werden. Tutorien, Workshops, Vorträge von Referenten aus der Wirtschaft, Zusatzstudien, Praxisübungen und vieles mehr ermöglichen es, sich an der Hochschule auf die spätere Arbeitswelt vorzubereiten und sich beispielsweise in Gehaltsverhandlungen mit potentiellen Arbeitgebern besser positionen zu können.

Besonders in der Privatwirtschaft werden sog. "High-Potentials“ oder "Young Professionals" stark umworben, zum Teil mit Einstiegsgehältern ab einem Jahreseinkommen von 50.000 EUR und zahlreichen Angeboten für Aufstiegsfortbildungen (z. B. Trainee-Programme). Aber auch die Tarifgehälter für Angestellte im Öffentlichen Dienst (nach TVÖD bzw. TV-L) sind für Akademiker deutlich höher als für un- und angelernte sowie Personen mit Berufsausbildung. So werden Fachhochschul- bzw. Bachelor-Absolventen offiziell den Gehaltsgruppen E9 bis E12, Universitäts- bzw. Master-Absolventen den Gehaltsgruppen E13 bis E15 zugeordnet. Dies entspricht in etwa einem Einstiegsgehalt ab 1.300 EUR netto bzw. 1.600 EUR netto in Vollzeitanstellung. Demgegenüber werden Personen mit Berufsausbildung in die Gehaltsgruppen E5 bis E8 eingestuft, was in etwa einem geringeren Einstiegsgehalt ab 1.100 EUR netto bei Vollzeittätigkeit entspricht. (don)
 
 
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