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Artikel: Ein Handy finanzieren

Ein Handy finanzieren

Ein Handy praktisch durch Abschluss eines Vertrages finanzieren ...

 
Handys der neuesten Generation kosten derzeit zwischen 350-500 Euro. Diese Kosten kann sich vor allem die begehrte Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht leisten. Die Alternative wäre, das Handy per Bankkredit zu finanzieren. Hierfür sind jedoch oft hohe Zinsen zu zahlen, was das Handy nochmals versteuern würde.

Aus diesem Grund bieten Netzanbieter und Provider die Handys zu subventionierten Preisen bis 50 Euro an, gleichzeitig muss allerdings ein Handyvertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten abgeschlossen werden. Innerhalb dieser Laufzeit ist die Kündigung des Vertrages in der Regel nicht möglich, wodurch die Gesellschaft mit den Gebühren in jedem Fall rechnen kann.

Die Verträge, die gemeinsam mit dem Kauf des Handys abgeschlossen werden müssen, sind in der Regel mit einer monatlichen Grundgebühr ausgestattet, die zwischen 5 und 15 Euro liegt. In einigen Fällen gewähren die Gesellschaften zusätzlich Freiminuten oder Frei-SMS, um die Attraktivität ihres Produktes zu erhöhen, denn der Konkurrenzkampf ist im Mobilfunkgeschäft hart.

Diese Kosten muss der Kunde dann in jedem Fall monatlich zahlen, sie werden direkt per Bankeinzug vom Girokonto abgebucht. Gleichzeitig rechnen die Gesellschaften aber auch mit der Nutzung des Handys, so dass weitere Kosten für Gespräche, SMS und MMS anfallen. Diese Kosten sind je nach Anbieter sehr unterschiedlich und zudem auf das Nutzungsverhalten zugeschnitten. So gibt es Tarife mit einer hohen monatlichen Grundgebühr, bei denen allerdings nur geringe Kosten für Gespräche berechnet werden. Für Menschen, die ihr Handy nur wenig nutzen, gibt es hingegen Tarife mit einer geringen Grundgebühr, dafür sind die anderen Kosten jedoch höher.

Egal, für welchen Tarif man sich entscheidet, in jedem Fall kann die Gesellschaft über 24 Monate mit den Einnahmen aus dem Vertrag rechnen und das Handy aus diesem Grund subventioniert anbieten. Im eigentlichen Sinne wird das Handy durch den Vertrag finanziert. Denn rechnet man die monatlich zu zahlende Grundgebühr einmal auf, entspricht deren Summe in etwa dem Preis des Handys. Im Gegensatz zum Bankkredit sind allerdings keine Zinsen und sonstigen Gebühren zu zahlen. Die Handygesellschaften sehen diese Subventionierung als Werbung, um ihr eigentliches Produkt, den Telefonvertrag, abschließen zu können.

Ähnlich wie bei Finanzierungen durch die Bank erhält nicht jeder Kunde einen solchen Handyvertrag. Auch hier werden bei Abschluss die Daten der Schufa geprüft. Sofern ein negativer Eintrag vorhanden ist, kann der Abschluss nicht erfolgen. Somit sichern sich die Gesellschaften ab, den Preis für das Handy auch zu erhalten. (don)
 
 
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