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Artikel: Gerstenkorn im Auge

Gerstenkorn im Auge

Wie lindert man die Symptome eines Gerstenkorns ...

 
Manche Erkrankungen des Auges und der Lider sind äußerlich leicht erkennbar, dazu zählt auch das so genannte Gerstenkorn. Ein Gerstenkorn ist eine akute, eitrige Entzündung der Liddrüsen. Das Lid ist sichtbar entzündlich geschwollen und gerötet. Gerstenkörner heilen meist nach einer Woche selbst ab, indem sie aufplatzen.

Bei einem herkömmlichen Krankheitsverlauf, empfiehlt sich die Bestrahlung durch Infrarotlicht. Die Strahlung trocknet den Keimherd langsam aus und die Bakterienproduktion im Infektionsbereich wird eingeschränkt, bzw. bei regelmäßiger Anwendung gestoppt. Aber auch antibiotische Augentropfen und Salben können zu einem schnelleren Heilungsprozess beisteuern, mehrmals täglich in den Bindehautsack gegeben töten sie die Krankheitskeime ab und beschleunigen somit den Heilungsprozess. Außerdem lindern Salben und Tropfen unangenehmen Begleiterscheinungen, wie das Jucken und Brennen des erkrankten Auges enorm.

Während der Infektion mit einem Gerstenkorn gilt es einen hohen Hygienestandard aufrecht zu erhalten. Die Krankheit ist zwar in ihrer Eigenschaft harmlos, jedoch hochgradig ansteckend. Deshalb ist es unerlässlich, bei jeder Berührung des erkrankten Auges ausgiebig die Hände zu waschen. Handtücher und Waschlappen täglich wechseln und darauf achten, dass diese keine weitere Person benutzt.

Sollte sich das Gerstenkorn nach einer Krankheitsdauer von bis zu zehn Tagen noch nicht geöffnet haben, oder entstehen Begleiterscheinungen, wie Fieber und allgemeine körperliche Abgeschlagenheit, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden. Ansonsten kann es dazu kommen, dass sich die Keime über die Blutbahn weiter im Körper ausbreiten. Der Augenarzt wird das Geschwür öffnen, damit die unsterile Entzündungsflüssigkeit auslaufen kann und den Bakterien der Nährboden entzogen wird. Von einer Eigenbehandlung ist unbedingt abzuraten, da sich der Zustand sonst drastisch verschlechtern kann. Auch alte Hausmittel, wie feuchte Umschläge oder Augenspülungen mit Kamillelösung sind absolutes Tabu. Entgegen der früher vertretenen Meinung verschlechtern sie das Krankheitsbild, da die Keime das feucht-warme Klima dieser Anwendungen zu ihrer Vermehrung nutzen.

Während der Erkrankung wird ebenfalls abgeraten Sport zu treiben, da auch der Schweiß für eine verstärkte Verbreitung der Krankheitserreger sorgt. Wie bei einer Erkältung verhält es sich auch bei einem Gerstenkorn, von der Inkubation bis zur Heilung dauert es ungefähr eine Woche. Erleichterungen der Symptome sind durch Medikamente zu erstreben, das vollständige Abklingen ist jedoch erst nach dem Aufplatzen oder Öffnen des Geschwürs zu erreichen. Bis zu dessen vollständiger Reife vergehen jedoch einige Tage, welche es durchzuhalten gilt. (don)
 
 
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