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Artikel: Worauf bei einem Gaming PC achten?

Worauf bei einem Gaming PC achten?

Wer Computerspiele geniessen möchte sollte auf die Performance achten ...

 
Ihr System erfüllt leider nicht die nötigen Anforderungen. Für so manchen Zocker Grund genug mit geballten Fäusten auf die Tastatur zu schlagen und laut auszurufen: Ich will jetzt Hellgate: London“ spielen! Doch es hilft nichts. Wer beim Kauf eines PC oder Notebook nicht auf entsprechende Ausstattung achtet, hat schnell viel Geld in wenig Performance investiert. Also erst informieren und vergleichen, dann kaufen und anschließend die neusten Games in voller Grafikpracht genießen.

Dabei wird die CPU von einigen Spielern gerne in den Vordergrund gestellt, sie ist ja schließlich das Herzstück eines jeden Computers. Besonders für Leute die gerne mit Office arbeiten - für Zocker stehen andere innere Computer Werte an erster Stelle. Allen voran die Grafikkarte. Wenn die nicht stimmt, löst sich jeder Spieletraum schnell in grobe Pixel auf. Neue Grafikkarten gibt es auch in Billigversionen, frei nach dem Motto - Aktuelle Spiele bei niedrigen Auflösungen und Details, OK, aber Zunkunftstauglichkeit gleich Null“. Wer es sich leisten kann, darf hier ruhig ein paar Euro mehr investieren, auf Dauer kommt es billiger.

Worauf genau ist beim Kauf einer Grafikkarte zu achten? Zunächst wäre da der GRAM - das ist der Arbeitsspeicher der speziell der Grafikkarte zur Verfügung steht. Hier gilt, je größer, desto besser. Unter 128 MB geht gar nichts und 256 sind wesentlich besser. Für flüssiges Spielen sind 512 MB Grafikkartenspeicher ideal, ausserdem verbaut kein Grafikkartenhersteller soviel kostbaren Arbeitsspeicher in eine Karte mit schwachem Chipsatz.
Dieser bildet das Herzstück der Karte. Er entscheidet darüber, wie schnell der GRAM genutzt werden kann und je nach Aktualität des Chips werden neue Technologien effizient genutzt oder eben nicht. Vertexshader, Pixelpipelines – nur her damit, kann alles nicht schaden. Wichtig ist, dass die Grafikkarte an sich Direct-X 10 fähig ist. Für neue Spiele ist das unerlässlich, bitte fragen Sie im Zweifelsfall den Fachverkäufer oder das Internet.

Weg von der Grafik, hin zu Prozessor und co. Zweikernprozessoren haben natürlich ihre Vorteile, sind aber (noch) nicht zwingend notwendig. Wer einen vollwertigen drei Gigahertz Prozessor für sich arbeiten hat, ist gut dabei. Wichtiger sind da die Eigenschaften des Motherboards. Ein FSB (Front Side Bus) von 800 MHz sollte schon her, damit CPU, Grafikkarte und Arbeitsspeicher entsprechend schnell miteinander kommunizieren können.

Apropos Arbeitsspeicher (RAM), die einfache Formel lautet: Größer und schneller ist gleich besser. Zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und die Spielewelt ist schön. Eines reicht im Prinzip auch schon, bei einem Halben macht man ein Rechner schon schlapp. Der Arbeitsspeicher vom Typ DDR2 sollte es schon sein, wer ganz Vorne mit dabei sein will, kann auch gleich einen DDR3 Speicher erwerben. Aber immer darauf achten, welche Typen das eigene Motherboard unterstützt, bevor man Geld dafür ausgibt.
Denn auf eine veraltete Hauptplatine passen keine neuen Computerteile. Wie schnell ist der Front Side Bus (FSB), welche Typ RAM passt in die Slots und habe ich AGP oder PCIe Steckplätze. Wer selbst nicht allzu bewandert auf dem Gebiet der PC-Hardware ist, möge sich jemanden hinzuziehen, der es ist. Doch keine Sorge, Mother- oder auch Mainboards sind glücklicher Weise meist bei weitem nicht so teuer wie Grafikkarten oder hochwertiger RAM.

Bleibt noch zu sagen, dass neue Spiele zumeist auf Direct-X angewiesen sind, die allerneusten und zukünftige auf die Version 10. Spieler von heute und morgen brauchen also nicht nur die entsprechende Grafikkarte, sondern auch ein Windows Betriebssystem, um Direct-X verwenden und somit die volle Performance ausschöpfen zu können. Linux- und Mac-User schneiden bei der Spieleauswahl für ihre Systeme wesentlich schlechter ab, als ein Windows PC.

Einen Gamingcomputer zusammenstellen sollte also überlegt und mit Sorgfalt von statten gehen. Denn Computer sind günstiger den je. Im Handel werden sie einem schon für 300 Euro regelrecht hinterher geworfen und bei Handyverträgen gibt es sie einfach oben drauf. Der PC im eigenen Haushalt ist bei uns zu Lande vielleicht alltäglich, doch was die Kiste wirklich hergibt, dass zeigt sich erst nachdem man ein aktuelles Spiel, wie Bioshock oder noch aufwändiger: Crysis installiert hat. (don)
 
 
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