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Artikel: Schwanger durch Petting?

Schwanger durch Petting?

Ist eine ungewollte Schwangerschaft durch Petting möglich ...

 
Unter Petting versteht man gemeinhin alle sexuellen Aktivitäten, bei denen es nicht zum unmittelbaren Geschlechtsverkehr kommt, der Penis des Mannes also nicht in die Vagina der Frau eindringt. Die Partner tauschen Zärtlichkeiten aus, Küssen und Streicheln sich, wobei auch die Geschlechtsorgane mit einbezogen werden. Gerade bei Jugendlichen, die sexuell noch unerfahren sind, findet die erste körperliche Annäherung oft durch Petting statt. Aber auch bei Erwachsenen wird Petting entweder anstelle von, oder aber auch mit als Bestandteil, hier sei das Vorspiel erwähnt, beim Geschlechtsverkehr praktiziert.

Man kann verschiedene Formen des Petting finden, so findet das sog. "Soft-Petting“ im bekleideten Zustand statt und die Geschlechtsorgane werden durch die Kleidung hindurch stimuliert. Bei der als "Medium-Petting“ bezeichneten Art, werden die Kleidungsstücke mit Ausnahme der Unterwäsche abgelegt, wodurch hier auch der direkte Reiz der nackten Haut mitspielt. Bei dritte Form, dem "Heavy-Petting“, werden die Geschlechtsteile direkt stimuliert, es erfolgt die gegenseitige Masturbation bis hin zum Orgasmus.

Der Begriff Petting wurde überwiegend durch Jugendliche in den 70er und 80er Jahren geprägt und fand in den Aufklärungs-Serien verschiedenster Jugendzeitschriften Anwendung. Und wurde, als sicherer Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft, oft empfohlen.

Grundsätzlich kann durch reines Petting noch keine Schwangerschaft herbeigeführt werden, doch auch hier gilt es, gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen. Denn auch wenn das Glied nicht in die Scheide der Frau eingeführt wird, kann durch die direkte körperliche Nähe, beispielsweise durch den die Klitoris direkt stimulierenden Penis, ein Samenerguss erfolgen. Sofern dieser unmittelbar im Scheidenbereich der Frau stattfindet, kann es vorkommen, dass einzelne Spermien in die Scheide und weiter zu den befruchtungsfähigen Eizellen gelangen.

Aber auch, wenn der Penis mit der Hand zum Orgasmus, resp. Samenerguss gebracht wird, ist Vorsicht geboten. Gelangt die Samenflüssigkeit an die Finger, so können sich auch hier, bei anschließendem Kontakt mit der weiblichen Scheide einzelne Spermien ihren Weg über die Vagina in den Körper der Frau und hin zu Eizelle suchen. Doch auch ohne Erguss besteht ein Restrisiko. Das im Volksmund als Lusttropfen bezeichnete Sekret, das bei sexueller Erregung oft schon weit vor dem eigentlichen Samenerguss beim Mann austritt, enthält ebenfalls Spermien, die zu einer Befruchtung führen können. Hierdurch kann, gelangt der Lusttropfen über die Finger in Kontakt mit dem Scheidenbereich der Frau, das Risiko der Empfängnis.

Wir Petting ausschließlich in Form von Oralverkehr praktiziet, besteht nach derzeitigem Kenntnisstand keine Gefahr einer ungewollten Schwangerschaft. (don)
 
 
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Artikel Kommentare: (1)
 
04.06.2009 - 11:01 von Pussydeluxe
 
Durch diesen Text ist mir einiges ziemlich klar geworden und ist als Aufklärungs Beilage sehr gut geeignet
 
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