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Artikel: Einen Haus- oder Wohnungskauf finanzieren

Einen Haus- oder Wohnungskauf finanzieren

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten eine Immobilie zu finanzieren ...

 
Wer ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen möchte, benötigt in der Regel ein Darlehen, denn die hierfür notwendigen Summen stehen selten bar zur Verfügung. Generell werden derartige Vorhaben über Baufinanzierungsdarlehen abgedeckt. Diese Kredite sind zweckgebunden, sie dürfen also nur für den Kauf des Hauses oder der Wohnung bzw. für dortige Renovierungsarbeiten genutzt werden. Um die Mittelverwendung zu kontrollieren, muss der Kreditnehmer der Bank entsprechende Rechnungen oder Kaufbelege vorweisen. In einigen Fällen erfolgt die Bezahlung des Kaufpreises auch direkt durch die Bank.

Eine weitere Kennzeichnung von Baufinanzierungsdarlehen ist die Absicherung durch eine Grundschuld. Diese wird in das Grundbuch des Hauses, das gekauft wird, eingetragen, und zwar in Höhe des Darlehensbetrages. Durch diese Eintragung hat die Bank das Recht, sofern der Kreditnehmer nicht mehr zahlungsfähig ist, das Haus durch Zwangsversteigerung zu verwerten, um den Kredit hiermit zurück zu zahlen. Baufinanzierungen werden heute von nahezu allen Banken angeboten. Egal ob Filialbank oder Direktbank, in der Regel stehen verschiedene Darlehen zur Verfügung, die individuell zusammengestellt werden können. Das am häufigsten vergebene Darlehen im Bereich der Baufinanzierung ist das Annuitätendarlehen. Dieses ist gekennzeichnet durch eine Zinsbindungszeit, die je nach Anbieter zwischen 5-30 Jahre vereinbart werden kann und einem Tilgungssatz. Meist wird die Tilgung mit 1-5% der Darlehenssumme vereinbart. Je höher der Tilgungssatz, desto schneller ist das Darlehen getilgt, desto höher ist jedoch auch die monatliche Belastung. Viele Kunden entscheiden sich aufgrund der Ratenhöhe daher für einen Tilgungssatz zwischen 1-2% und vereinbaren im Gegenzug Sondertilgungen. Somit haben sie das Recht, während der Laufzeit einen gewissen Betrag zusätzlich zur Rate zurückzuzahlen. Ist die Zinsbindungszeit abgelaufen, muss mit der Bank ein neuer Zinssatz vereinbart werden, dann jedoch zu den dann gültigen Konditionen. Daher sollten Kreditnehmer, gerade in der derzeit niedrigen Zinsphase, möglichst lange Zinsbindungszeiten vereinbaren, auch um Planungssicherheit zu haben.

Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit sind klassische Bauspardarlehen. Um diese jedoch nutzen zu können, muss vorher ein Bausparvertrag angespart werden. Je nach Tarif muss der Kunde hier 40-50% der Bausparsumme ansparen. Ist dies erfolgt, kann das Bauspardarlehen aber zu einem deutlich geringeren Zinssatz als zum Beispiel das Annuitätendarlehen genutzt werden. Auch im Bereich der Rückzahlung bieten Bauspardarlehen Vorteile. So erfolgt die Tilgung in maximal 20 Jahren, zudem sind Sondertilgungen jederzeit in beliebiger Höhe möglich. Wer zwar einen Bausparvertrag besitzt, diesen aber noch nicht komplett angespart hat, kann für die Zwischenzeit ein Vorausdarlehen der Bank nutzen. Dieses Darlehen ist tilgungsfrei, der Kreditnehmer zahlt während der Laufzeit also nur die Zinsen. Erst nach dem Ablauf des Darlehens muss dieses zurückgezahlt werden, und zwar in einer Summe. Dies erfolgt dann durch die Auszahlung des Bauspardarlehens. Ein tilgungsfreies Darlehen kann aber zum Beispiel auch durch eine fällige Lebensversicherung getilgt werden. Einige Bausparkassen bieten mittlerweile auch Kombinationsdarlehen aus Vorausdarlehen und Bauspardarlehen. Dies hat für den Kunden den Vorteil, dass die Zinsbindung über die gesamte Laufzeit vereinbart wird und sich daher die Rate nicht ändert. Menschen, die in naher Zukunft einen hohen Geldbetrag erwarten, können für die Hausfinanzierung auch ein Darlehen mit variablem Zins nutzen. Dieses kann in der Regel ohne Kündigung jederzeit bei Eingang des Geldes zurückgezahlt werden.

Fazit: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung zu finanzieren. Daher sollten sich Kreditnehmer ausführlich von einem Finanzierungsberater informieren lassen. (don)
 
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