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Welcher Beruf? Den richtigen Beruf finden

Man sollte sich die Zeit nehmen, um seine berufliche Zukunft zu planen ...

 
Jahr für Jahr stellt sich vielen zukünftigen Schulabgängern die Frage, wie es weiter gehen soll. Soll man weiterhin zur Schule gehen, um einen höheren Schulabschluss zu erwerben, die Universität besuchen oder doch lieber eine Ausbildung machen?

Auf diese Frage kann man nur eine richtige Antwort finden, wenn man sich über sein berufliches Ziel im Klaren ist, andernfalls besteht die Gefahr viele überflüssige Dinge zu beginnen und nicht zu Ende zu bringen. Das bedeutet nicht nur Zeitverschwendung, denn häufige Arbeitgeberwechsel, die keine klare Richtung erkennen lassen und abgebrochene Ausbildungen fallen, ähnlich wie lange oder unerklärte Auszeiten, negativ im Lebenslauf auf.

Um dies zu vermeiden, ist es ratsam schon früh darüber nachzudenken, in welchem Berufsfeld man tätig werden möchte. Dies sollte gut und gründlich überlegt werden, will man bis zur Rente im gleichen Beruf arbeiten und dabei Spaß haben.

An erster Stelle steht die Überlegung, welche Tätigkeiten und Schulfächer einem Spaß machen, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen und was einen interessiert. Manch einem kommt bei dieser Auseinandersetzung mit den eigenen Anlagen und Interessen schon der ein oder andere Beruf in den Sinn. Andere hingegen können kein konkretes Berufsbild mit ihren Vorstellungen assoziieren, so dass Hilfe von außen nötig ist. Auch wenn das Internet eine schier unerschöpfliche Wissensquelle ist, sollte die erste Anlaufstelle das Berufsinformationszentrum der Bundesagentur für Arbeit sein. Hier trifft man nicht nur auf kompetente Helfer, sondern findet auch ausführliche Informationen zu vielleicht auch unbekannten Berufen in ausliegenden Informationsmappen. Die Informationen setzen sich aus einer Beschreibung des Berufsbildes, der Nennung der erforderlichen Fähigkeiten, Voraussetzungen für einen Ausbildungsplatz, Informationen über die Art der Ausbildung sowie der Höhe der Vergütung und eventuelle Betätigungsfelder zusammen.

Auch wenn die Informationen sehr hilfreich sind und sicherlich einen ersten Eindruck vermitteln können, so kann ein Beruf, der auf dem Papier recht ansprechend ist in der Realität doch nicht das Richtige für den zukünftigen Schulabgänger sein. Deshalb empfiehlt sich ein mehrwöchiges Praktikum, das zum Beispiel in den Schulferien absolviert werden kann und meist auch geringfügig vergütet wird. Hier bekommt man die nicht nur die Möglichkeit die Probe aufs Exempel zu machen, sondern kann im besten Fall bei Eignung schon einen Ausbildungsplatz angeboten bekommen. Auch lernt ein Praktikant sich selbst einzuschätzen und erhält von Kollegen und Vorgesetzten ein Feedback.

Praktika sind also der ideale Weg, um für sich selbst herauszufinden, ob man für eine bestimmte Laufbahn geeignet ist und ob sie einem Spaß macht. (don)
 
 
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