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Artikel: PC Tuning für mehr Leistung

PC Tuning für mehr Leistung

Den PC wieder auf Vordermann bringen ...

 
Die meisten PC-Benutzer kennen es: Mit der der Zeit wird der heimische Computer anscheinend immer langsamer und langsamer. Das einfache Hochfahren des Computers wird zur zeitraubenden Angelegenheit, das bloße Öffnen von Ordnern und Dateien verlangt Höchstleistung von der Maschine - und somit auch vom Menschen. Doch was die meisten Anwender nicht wissen: Mit ein paar Tipps und bestimmten Programmen lässt sich der Computer von allen unnötigen Leistungs-Bremsen befreien und er arbeitet wieder schnell und zuverlässig wie am ersten Tag.

Am meisten verbreitet ist das unnötige Sammeln von Autostart-Einträgen im System. Diese befehlen dem Computer beim Starten des Betriebssystems bestimmte Programme automatisch auszuführen und weiter im Hintergrund laufen zu lassen. Der Benutzer erkennt dies meist an einer Schar von bunten Symbolen am Rechten Rand der Startleiste. Was so harmlos aussieht kann in ungünstigen Fällen das gesamte System über ein Drittel der Leistung kosten. Da die meisten Nebenprogramme nicht notwendig sind, ist es ratsam sie aus dem Autostart zu löschen. Dazu wird in einem Windows-Betriebssystem einfach unter "Start -> Ausführen..." der Befehl "msconfig" eingegeben und anschließend bestätigt. Nun öffnet sich ein neues Fenster in dem oben die so genannten Reiter angezeigt werden. Unter dem Reiter "Systemstart" finden sich alle Autostart-Einträge. Unnötige Programme können durch ihren Dateinamen bzw. den Herausgeber leicht erkannt und mit dem Entfernen des Häkchens aus dem Autostart entfernt werden. Führt das Entfernen zu unvorhergesehenen Problemen, so kann das Häkchen nach dem Neustart des Systems einfach wieder gesetzt werden und das Programm lädt wie gewohnt beim Start des Betriebssystems.

Eine weitere Leistungsbremse besteht in dem Vorhandensein von temporären und nicht mehr gebrauchten Dateien auf der Festplatte. Diese verursachen eine unnötige Speicherbelegung sowie größere Ladezeiten beim Durchsuchen der Festplatte. Ein geeignetes Programm diese ungelegenen Dateien aufzuspüren und zu entfernen ist der "HDCleaner". Dieser wird so konfiguriert, dass er wichtige Systemdateien auslässt und nur unbenutzte Dateien findet, die mit Sicherheit nicht mehr benötigt werden. Dieses Programm ist Freeware und somit völlig kostenlos.

Wem das noch nicht genug ist, dem kann das ebenfalls kostenlose Programm "RegSeeker" zusätzlich zur Säuberung der Festplatte noch installierte Programme rückstandslos aus dem System entfernen oder nicht mehr gebrauchte Registry-Einträge löschen, was erneut mehr Leistung erbringt. Außerdem bietet das Programm die Möglichkeit bestimmte Einstellungen im Windows-Betriebssystem zu verändern, die zwar dem Aussehen der Benutzeroberfläche etwas den Glanz nehmen, jedoch im Gegenzug eine große Menge an Systemleistung freigeben.

Die letzte wichtige Maßnahme, den PC wieder auf Vordermann zu bringen, besteht im Defragmentieren der Festplatte. Eine Festplatte ist in so genannte Cluster unterteilt. Wird eine Datei gespeichert, so wird sie vorher zerlegt und auf diese Cluster aufgeteilt. Im Laufe eines Computerlebens werden jedoch Dateien gelöscht, verschoben und kopiert, was zu einer so genannten Fragmentierung der Festplatte führt: Die Cluster mit den Dateien verstreuen sich immer weiter auf der Platte, was zu immer langsameren Zugriffszeiten führt. Um eine Defragmentierung zu starten, müssen per Rechtsklick die Eigenschaften der gewünschten Festplatte unter dem Arbeitsplatz aufgerufen werden. Unter dem Reiter "Extras" findet sich dann das gewünschte Programm zur Defragmentierung. Jedoch sollten vor einer solchen alle laufenden Programme geschlossen werden, da diese die Defragmentierung der Platte stören können. Außerdem muss eine Dauer von mehreren Stunden eingerechnet werden, in der der Computer nicht mehr zur Verfügung steht, da eine Defragmentierung eine solche Zeit beanspruchen kann. Sie hängt jedoch stark von der Speicherkapazität der Festplatte ab. (don)
 
 
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