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Artikel: Abnehmen am Bauch

Abnehmen am Bauch

Ein paar Pfunde am Bauch abnehmen ...

 
Flach und straff sollte er sein oder vielleicht sogar von kleinen Muskelbergen gezeichnet. Vielleicht soll er einfach auch nur ein paar Pölsterchen weniger nach außen präsentieren. Die Rede ist vom Bauch, wohl eine der größten Problemzonen des menschlichen Körpers. Und so bunt gemischt und vielfältig die Gründe sind, warum man ein paar Kilo weniger genau in diesem Bereich des Körpers mit sich herumtragen möchte, genauso vielfältig sind die Ratschläge, die einen von der Erreichung dieses Ziels überzeugen wollen. Einige von ihnen recht brauchbar, andere eher zu kurzsichtig oder gänzlich falsch. Was sollte man also tun, um endlich ein paar Pfunde am Bauch abzunehmen oder gar mit einem Waschbrettbauch glänzen zu können?

Eine der größten Illusionen ist, dass der menschliche Körper gezielt an ganz bestimmten Stellen Pfunde verlieren könnte, solange man nur ausgiebig genug die entsprechende Körperregion trainiert. Dies mag für Muskelgewebe gelten, wie unschwer an Armen, Beinen oder Brustmuskulatur von Body Buildern erkennbar ist. Beim zu dicken Bauch handelt es sich allerdings ausschließlich um Fettpolster, die der Körper hier lagert, um sie "in schlechten Zeiten" zu verbrennen und dem gesamten Organismus dadurch wieder Energie zu schenken.

Einzig und alleine regelmäßige Bauchübungen zu machen ist also nicht das richtige Mittel zum lang ersehnte Ziel. Das Training der Bauchmuskeln sorgt vielmehr dafür, dass das Muskelgewebe unterhalb des Fetts straffer und die gesamte Muskulatur aufgebaut wird - das eigentliche Fettpolster bleibt dabei jedoch erhalten. Einen kleinen Beitrag wird dennoch durch die Übungen geleistet: Das regelmäßige Training verbrennt einen Teil der Unterfettschicht am Bauch, zu äußerlich wirklich wahrnehmbaren Ergebnissen führt dies aber meistens nicht.

Um den Körper dazu anzuregen, an seine Reserven zu gehen und diese zu verbrennen, hilft letztlich nur der sportliche Ausflug im Rahmen eines Ausdauertrainings. Klassische Formen sind hierbei Joggen, Schwimmen oder Radfahren. Disziplin ist hierbei schon von Nöten; jeden zweiten bis dritten Tag sollte man es schaffen, sich eine halbe Stunde (für Anfänger) bis Stunde in einer der erwähnten Sportarten auszuleben. Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei die langsame Herangehensweise, da der Körper erst eine gewisse Anlaufzeit benötigt, bevor er beginnt, Fett zu verbrennen. Schnelle Sprints oder hektische Bahnenzüge erschöpfen den Körper meist nur nach kurzer Zeit, ohne dass dieser eine Chance hatte, die eigenen Pölsterchen anzugreifen.

Nahezu noch wichtiger als die Entscheidung für ein Ausdauertraining ist jedoch die richtige Ernährung. Hiermit ist keine spontane Diät oder kurzfristige Änderung des Essverhaltens gemeint, sondern eine bewusste und langfristige Umstellung der eigenen Küche. Selbstredend fettarm sollte sie sein und möglichst frei vom größten Feind des flachen Bauches: Zucker. Da der menschliche Körper erst mit dem Abbau der Fettreserven beginnt, bis der gesamte (ernährungstechnisch ohnehin unnötige) Zuckervorrat verbraucht ist, liegt das Umschwenken zu einer gänzlich zuckerfreien Ernährung auf der Hand. Vollwertig und kohlenhydratlastig sollte die neue Ernährungsweise sein, täglich 2 Liter oder mehr an Flüssigkeit sollten zudem zwingend aufgenommen werden. Gerade dann, wenn man eine Ernährungsumstellung mit einem Ausdauertraining kombiniert, wird man bald merken, wie sich beide Effekte beeinflussen. Regelmäßiges Training macht eine steigende Energie- und Flüssigkeitsaufnahme nötig - und wer letztlich immer etwas weniger Energie in sich hineinsteckt als er seinem Körper durchs Training abfordert, wird auf lange Sicht seinem Ziel eines flacheren Bauches ein Stück näher kommen.

Doch vor zu großer Euphorie sei gewarnt: Nicht nur Sport und Ernährung, auch die Gene spielen leider ein wenig in unser äußeres Erscheinungsbild mit ein. In manchen Fällen wird man also leider mit ein paar Pölsterchen mehr am Bauch leben müssen. (don)
 
 
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