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Artikel: Berufe mit Hauptschulabschluss gibt es besonders im handwerklichen Bereich

Berufe mit Hauptschulabschluss gibt es besonders im handwerklichen Bereich

Ausbildungsberufe mit Hauptschulabschluss ...

 
Mit einem Hauptschulabschluss einen Ausbildungsplatz in seinem „Traumberuf“ zu finden, ist nicht aussichtslos. Gerade wenn die eigenen Interessen und Fähigkeiten im handwerklichen Bereich liegen, stehen die Chancen gut, einen entsprechenden Ausbildungsplatz zu finden.
Es gibt viele Ausbildungsberufe im handwerklichen Bereich, in denen händeringend Bewerber gesucht werden und daher gerade für Hauptschüler gute Chancen bieten. Gesucht werden zum Beispiel Anlagenmechaniker in der Heizungs- und Klimatechnik, Friseure, Fachkräfte für Lagerlogistik, Bäcker, Fleischer, Textilreiniger und Gebäudereiniger. Gerade auch im Baubereich gibt es gute Chancen, sei es als Mauerer, Dachdecker oder Metallbauer.

In dem gerade bei männlichen Hauptschulabgängern beliebten Beruf des Kraftfahrzeugmechanikers gibt es zwar sehr viele Ausbildungsstellen, jedoch auch sehr viele Bewerber. Es ist daher unumgänglich, sich bei sehr vielen Betrieben zu bewerben, um seine Chancen zu erhöhen. Die Adressen der Betriebe, die Auszubildende suchen, können über die Internetseite der Arbeitsagentur herausgefunden werden. Jedoch melden nicht alle Betriebe freie Ausbildungsstellen, weil sie genug Initiativbewerbungen erhalten. Es ist deshalb ratsam, auch im Branchenbuch nach passenden Betrieben zu suchen.
Die Anforderungen an die einzelnen Berufe sind sehr unterschiedlich. Manchmal sind der Schulabschluss und die Noten eher zweitrangig. Bei kleinen Betrieben gibt es keine Personalabteilung, sondern der Chef bzw. der Meister entscheidet persönlich, welcher Bewerber eingestellt wird. Dabei ist der Eindruck beim Vorstellungsgespräch am wichtigsten und nicht zuletzt ist es entscheidend, ob der Bewerber dem Chef sympathisch ist und ob er einen motivierten und interessierten Eindruck macht.

Um überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, müssen die Bewerbungsunterlagen vollständig sein. Das wichtigste ist ein fehlerfreies und interessantes Anschreiben. Da die eigenen Tippfehler oft überlesen werden, sollte es von jemand anderem korrekturgelesen werden.
Das Anschreiben sollte enthalten, warum man sich für den Ausbildungsberuf interessiert und was einen dazu bewegt hat, sich gerade bei diesem Betrieb zu bewerben. Es sollte die eigenen Stärken herausstellen und überzeugend darstellen, warum man der geeignete Bewerber für die Ausbildungsstelle sei. Ins Anschreiben gehören auch sämtliche Kontaktmöglichkeiten wie die Telefonnummer (Festnetz und Handy) sowie die E-Mail-Adresse.
Der Lebenslauf sollte chronologisch und lückenlos die bisherige Schullaufbahn dokumentieren, und auch erwähnenswerte Fähigkeiten (z.B. Fremdsprachen- oder EDV-Kenntnisse) auflisten. Optional können hier auch Angaben über persönliche Interessen stehen. In den Lebenslauf gehört auch ein aktuelles Foto, das am besten beim Fotografen gemacht wurde. Entweder wird das Foto in eine dafür vorgesehene Ecke im Lebenslauf geklebt (oder mit einem guten Farbdrucker gedruckt) oder auf einem eigenen Blatt in die Mitte platziert.

Wenn das Vorstellungsgespräch ansteht, ist es wichtig, sich gut darauf vorzubereiten. Was wird im Betrieb hergestellt? Warum hab ich mich gerade hier beworben? Was weiß ich über den Beruf? Das sind alles Fragen, die beim Vorstellungsgespräch gestellt werden können und auf die der Bewerber vorbereitet sein sollte. Nicht nur Fragen zum Betrieb und zum Beruf, sondern auch persönliche Fragen können an den Bewerber gestellt werden. Hobbys, Freizeitaktivitäten und Interessen können für den Chef von Interesse sein, damit er sich ein Bild von der Persönlichkeit des Bewerbers machen kann. Auch auf diese Fragen sollte man sich schon vorher eine Antwort überlegen, um beim Gespräch nicht lange überlegen zu müssen.

Wichtig ist es auch, sich passend zu kleiden. Bei handwerklichen Berufen reicht die normale Alltagskleidung, aber trotzdem sollte nicht die löchrige Jeans oder der ausgeleierte Pulli getragen werden. Wer sich als Friseur bewirbt, sollte zeigen, dass ihm auch die eigene Frisur am Herzen liegt und nur mit gut sitzenden Haaren zum Gespräch erscheinen. (re)
 
 
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