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Malerei und Kunst

Kunstmalerei legt hohe künstlerische Maßstäbe an ...

 
Malerei gehört seit Menschengedenken fest zur Kategorie der menschlichen Künste. Sie dient dazu, Situationen und Wissen zu veranschaulichen und somit anderen davon in kreativer Form dies mitzuteilen. Erfüllte die Malerei ursprünglich also eher funktionale und praktische Aspekte, dient sie heute vorwiegend ästhetischen oder sozialen Zwecken. Innerhalb der Kunst ist die Malerei inzwischen jedoch zur wahren Wissenschaft geworden. Verschiedene Maltechniken über Pinselführung, Farbwahl, Farbeinsatz und vieles mehr ermöglichen aktive und passive Arbeit mit Gemälden und Bildern.

Hinter einem bestimmten Duktus verbirgt sich beispielsweise eine bestimmte Intention, die Maltechnik dient also als Instrument, um dem Betrachter etwas zu verdeutlichen. Für jeden, der selbst gern zum Pinsel greift, kann dies ein bedeutsames Hilfsmittel sein, um sich unter Kunstkennern auf eine bestimmte Art und Weise auszudrücken und die eigene Intention zu verdeutlichen.
Und nicht nur die praktischen Techniken des Malens spielen eine Rolle für die Kunstwissenschaftler. Vertiefte Kenntnisse über Analyse- und Interpretationstechniken sind ebenso unerlässlich. Dazu zählen zum Einen das Wissen über die Darstellungsmöglichkeiten und die Bedeutung, die dahinter steht. Denn jede Epoche hat seine ganz eigenen Maßstäbe zur Ästhetik. Wer diese nicht für die jeweilige Periode kennt, wird nicht wissen können, ob ein Bild mit den gängigen, aktuellen Normen konform ging, oder ob es eine Rebellion, Widersprüche oder gar eine künstlerische Revolution zu erreichen versuchte. Ferner muss eine Epoche anhand der Darstellungsweise und Maltechnik erkannt oder zumindest geschätzt werden können.

Dies ist für nahezu alle Berufe notwendig, die sich mit der kunstbezogenen Malerei beschäftigen. Kenntnisse dieser Art ermöglichen eine möglichst präzise Einschätzung des Wertes eines Bildes. Wissen über die Malereitechniken gehört also zu den wichtigsten Fähigkeiten eines jeden Kunstwissenschaftlers dazu.
Es sind jedoch nicht nur standardisierte Fakten über die Malerei als wichtiger Bestandteil von fundiertem Kunstwissen zu nennen. Nicht selten sind es die Maltechniken eines Künstlers, die ihm einen Namen verschafft haben. Einzigartige Pinselführung und eigensinnige Farbgestaltung lassen etwa einem Edward Munch einen besonders hohen Wieder erkennungswert zukommen.
Die Malerei stellt also neben der Skulpturenbildung, der Poesie, der Musik und ähnlichen Ausprägungen einen elementaren Bestandteil der menschlichen Kunstschaffung dar.

Sie bildet jedoch am deutlichsten den Zeitgeist einer Epoche und das dahinter stehende Wertesystem ganzer Generationen ab, dokumentiert historische Ereignisse noch lange vor der Innovation der Fotographie und lässt uns so noch heute an Szenarien teilhaben, deren Schönheit oder Grausamkeit Worte nicht zum Ausdruck bringen könnten. Kein Wunder also, dass es inzwischen Malereien, also Bilder, Gemälde aber auch Wandmalereien in Kapellen oder Kirchen sind, die unter den Kunstschätzen den mit Abstand höchsten Wert erreichen können. (don)
 
 
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