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Bilder und Kunst

Kunstbilder als Botschafter jeder Zeitepoche ...

 
Kunst zählt zweifelsohne zu den wichtigsten und gleichzeitig am stärksten unterschätzten Aktivitäten des Menschen. Seit jeher dient sie ihnen zu zwei verschiedenen wesentlichen Zwecken. Zum einen gehört die Kunst zu den Mitteln und Instrumenten, die der Übertragung von Wissen, Traditionen und Geschichten dienen. Neben Volksliedern gehört das Bild und die Malerei dabei zu den ursprünglichsten Formen.

Das Bild stammt also zunächst von “Abbilden”. In seiner ursprünglichsten Form kam das Bild als Stein- und Höhlenmalereien vor, wo Geschichten und Mythen gezeigt wurden. Das Bild hat in seiner Rolle als Medium zur Übermittlung von Kulturgütern deshalb einen besonders hohen Stellenwert, weil es nahezu allen Menschen, unabhängig von Sprache oder Herkunft, etwas zeigen kann. Es muss nicht wie überlieferte Schriften und Volkslieder erst übersetzt werden, was oft Fehlinterpretationen, Verwirrungen und Missverständnisse mit sich bringt. Das Bild als direktes Abbild von Wissen und Informationen ist also die reinste Form der Übermittlung. Diese hohe Bedeutung kommt noch heute in Form von weltweit gültigen Warnsignalen, Verkehrsschildern und Symbolen, die meistens der Orientierung dienen und daher äußerst wichtig sind, zur Geltung.

Aber nicht nur zur Überlieferung des Wissens der vorhergehenden Generationen dient Kunst im Allgemeinen und Bildereigenen Emotionen und Eindrücke. Diese Bilder “bilden” also nicht etwas ab, sondern stellen einen Gefühlsstand durch - eventuell fiktive - Figuren, Farbspiele und Szenen dar. Diese Bilder müssen dabei nicht völlig fiktiv oder völlig realistisch sein. Es können auch reale Situationen dargestellt werden, denen der Künstler eine persönliche Note zufügt, um dem Betrachter zu zeigen, welchen Eindruck er selbst hatte. Die Szene wird also durch den Künstler nicht nur sachlich dargestellt, sondern zugleich interpretiert. Das geschieht meistens vor dem Hintergrund der persönlichen Moralvorstellungen im Speziellen. Besonders Malerei, Bilder und Gemälde dienen wie etwa die Poetik dem Ausdruck des Malenden selbst oder von allgemeinen gesellschaftlichen Strömungen. Handelt es sich um Interpretationen auf Basis von diesen sozialen Denkweisen, handeln meist viele Künstler zur gleichen Zeit nach ähnlichen Mustern und Prinzipien.

So entstehen Epochen, die sich durch bestimmte Denkrichtungen und den darauf aufbauenden Kunstwerken auszeichnen. Ein Beispiel dafür wäre etwa die Zeit zwischen 1815 und 1848, die in der Kulturgeschichte als Biedermeier bekannt ist. Hier widmeten sich Künstler vorwiegend harmonischen und häuslichen Themen, als Hintergrund galt hier die Idealisierung des Idylls.
Inzwischen wurde das traditionelle Bild oder Gemälde durch verschiedene Ausprägungen der neuen Medien teilweise ersetzt. Dazu zählt vor allem die Fotografie, die durch die neuen digitalen Bearbeitungstechniken außerdem in den vergangenen fünf bis zehn Jahren stark an Bedeutung gewonnen haben. (don)
 
 
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