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Artikel: Antike Möbel

Antike Möbel

Antiquarische Wohnaccessoires zum wohlfühlen oder als Wertanlage ...

 
Reduziert, schlicht und puristisch so könnte man den derzeit aktuellen Wohntrend beschreiben. Die Bezeichnung "Trend" gibt dabei den Ausschlag, denn in kaum einer anderen Epoche war die Bereitschaft so groß, sich jeden dieser kurzen Trends zu unterwerfen, um in punkto Wohnstyling immer up-to-date zu sein. Obwohl Antikmöbel einen großen stilistischen Gegensatz zum momentanen Wohnkult bieten, gelten diese erlesenen Objekte nach wie vor für viele Menschen als die erste Wahl für ihre eigenen vier Wände. Vor allem jene, die sich in einem zeitgemäßen kühlen Wohnambiente nicht wohl fühlen, schätzen die authentische Atmosphäre eines antiken Interieurs, das ungeschlagen Behaglichkeit und Wärme vermittelt.

Historische Anmut im Wohnzimmer
Es ist die Authentizität eines Möbelstücks, seine Geschichte, seine Herkunft und seine Wertbeständigkeit, die es zu einem charakteristischen Unikat macht und den Besitzer mit Stolz erfüllt. Gleiten Sie mit den Händen über die edle Holzoptik, über die verarbeiteten hochwertigen Stoffe, so wird die sorgfältige Handarbeit mit vollster Liebe zum Detail und die Spuren der Lebensgeschichte des Stücks regelrecht fühlbar. Von antiken Möbelstilen kann man schon bei Objekten aus dem Mittelalter sprechen. Da aus dieser Zeit allerdings nur wenige Stücke die Zeit überstanden haben, sind es heute zum Großteil Möbel der Stil Epochen der späteren Jahrhunderte, die heute noch liebevoll restauriert, erhalten und gehandelt werden.

Möbelstile in Europa
Wenngleich sich ab dem 9. Jahrhundert die Möbelstile in Europa sehr ähneln, kann man doch in England und in Frankreich ab Mitte des 18. Jahrhunderts politisch bedingte Abweichungen feststellen. Die Möbelstile in Deutschland und Österreich lassen sich in diese chronologische Reihenfolge bringen:

900 - 1200 Romantik
1200 - 1400 Gotik
1400 - 1650 Renaissance
1600 - 1730 Barock
1730 - 1770 Rokoko
ab 1750 Früh-Klassizismus
ab 1830 Spät-Klassizismus
1815 - 1848 Biedermeier
bis 1900 Neostile der "Gründerzeit"

Das Kombinieren verschiedener Stilrichtungen erfordert besonderes Geschick und bedarf entweder viel Know How oder einschlägiger Fachberatung. "Wunde Stellen" dürfen einen Liebhaber antiker Möbelkunst nichts anhaben. Kratzer und Wurmstich gehören hier ebenso wie Abriebstellen oder leicht ramponierte Lackflächen dazu. Nur gröbere optische Mängel werden professionell restauriert. Kunstobjekte aus bäuerlichen Kulturen, wie zum Beispiel antike Truhen oder Kredenzen tragen natürlich mehr dieser optischen Mängel, als ehemaliges Interieur aus städtischen Bereichen oder Herrschaftshäusern. Immer wieder versuchen Kunstfälscher solche „Merkmale“ an nachgemachten Objekten anzubringen, um den Eindruck der Authentizität entstehen zu lassen. Oft kann dabei lediglich der Fachexperte entscheiden, ob das Möbelstück tatsächlich aus der angegebenen Epoche stammt.

Der ganz persönliche Lifestyle
Wer sich für antikes Interieur in seiner Wohnung entscheidet, hat seine Wahl meist für ein Leben lang getroffen.
Die liebevolle Handarbeit und das unbestrittene behagliche Ambiente vermittelt eine ganz individuelle Atmosphäre.
Die Wertbeständigkeit und der Unikate Ausdruck von ganz persönlichem Lifestyle bleiben bei einer stilgerechten antiken Einrichtung auf ewig unübertroffen. (don)
 
 
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