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Artikel: Sind Nettops wirklich Top?

Sind Nettops wirklich Top?

Im Preis-Leisungsverhältnis sind Nettops auf dem Vormarsch ...

 
Gerade im Bereich Computer gibt es stets neue Entwicklungen und Geräte. Mitunter gibt es allerdings auch sehr erstaunliche Entwicklungen, was man derzeit auch im Bereich der Desktop PCs beobachten kann. So wie auf das Notebook (Laptop) das kleinere Netbook folgte, so gibt es inzwischen auch einen neuen Trend auf dem Desktop-PC Markt, nämlich das so genannte Nettop.

Bei den Nettops handelt es sich um kleine, aber vollwertige Desktop-PCs, die sich von den herkömmlichen Desktop-PCs in erster Linie durch eine geringere Leistung und begrenzte Speicher- und sonstigen Erweiterungsmöglichkeiten auszeichnen. Erstaunlich ist der Trend hin zu den Nettops vor allen Dingen deshalb, weil noch bis vor kurzer Zeit die Hersteller von PC-Systemen in erster Linie damit geworben haben, dass man immer größere Arbeitsspeicher, schnellere Prozessoren und Festplatten mit immer größerem Speichervolumen nutzen kann. Ein Festplattenspeicher von einem Terabyte und einem Arbeitsspeicher von 4 GB RAM ist heute fast schon Standard, und jetzt sollen „auf einmal“ Nettops mit einer Speicherkapazität von vielleicht 50 Gigabyte und 1024 KB RAM völlig ausreichen? Die Frage, ob die Nettops wirklich auch „Top“ sind, lässt sich so allgemein nicht beantworten. Es kommt natürlich immer darauf an, welche Erwartungen man an den PC hat und zu welchem Zwecke er genutzt werden soll. Auch im Bereich der Notebooks ist es schon längere Zeit so, dass natürlich nicht für Jeden ein Netbook in Frage kommt. Wem die Netbooks aber von der Leistung her ausreichen, für den sind diese kleineren Geräte sicherlich mitunter „Top“.

Ganz ähnlich verhält es sich daher auch mit den Nettops. Möchte man den Rechner zum Beispiel nur für einfache Office-Anwendungen und für das Surfen im Internet nutzen, dann ist in vielen Fällen ein solcher Nettop von der Leistung her sicherlich völlig ausreichend. Ein Problem ist derzeit allerdings noch, dass erst in Kürze von Microsoft ein „passendes“ Betriebssystem zur Verfügung gestellt wird, praktisch eine „Small-Version“ von Windows XP. Denn das „normale“ XP wird nicht mehr produziert und Windows Vista ist zu umfangreich für die Arbeitsspeicher der meisten Nettops. Für den normalen „Hausgebrauch“ ist das Nettop also meistens vollkommen ausreichend und durch die recht geringe Größe des Rechners zudem Platz sparend. Wer hingegen aufwendige Grafiken nutzt, sei es in Form von Grafikprogrammen oder Spielen, oder auch eine große Festplattenkapazität zur Speicherung von Musik, Grafik- und Videodateien benötigt, für den werden Nettops von der Leistung her nicht ausreichen. Auch wer großen Wert auf die Schnelligkeit des Rechners legt und auf mögliche Erweiterungen, sollte zunächst bei einem herkömmlichen Desktop bleiben, da Nettops in diesem Bereich vielleicht (noch) nicht Top sind. (don)
 
 
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