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Artikel: Interessantes aus der Welt der Immobilie

Interessantes aus der Welt der Immobilie

Die Immobilie vom Ursprung bis zur Gegenwart ...

 
Der Ursprung der Bezeichnung Immobilie ist in dem lateinischen Begriff „in mobilis“ für unbeweglich zu finden. So bezeichnet man nicht bewegliche Dinge, wie die Immobilie. Einmal an einem Ort errichtet kommt es in Zukunft zu keiner Ortsveränderung mehr.

Schon früh in der Geschichte der Menschheit ist der Wunsch entstanden, eine Behausung die Schutz vor den Widrigkeiten des Wetters bietet zu besitzen bzw. zu nutzen. Auch wenn sich die Höhlen der Urmenschen nicht unbedingt mit den heutigen Immobilien gleichsetzten lassen, bilden sie wahrscheinlich die früheste Form der von Menschen genutzten Immobilien, da die technischen und handwerklichen Fähigkeiten der Benutzer eben keine höherwertigen Behausungen zuließen.

Mit der fortschreitenden Entwicklung der Menschheit, ihren technischen Fortschritten und den steigenden handwerklichen Fähigkeiten haben sich diese Höhlen im Laufe der Jahrtausende zu komplexen Gebilden entwickelt.

Besonders an der Immobilie lassen sich die Entwicklung und die Fähigkeiten der Menschheit im Laufe der Jahrtausende sehr gut beurteilen. Es wurden Bauwerke geschaffen, die selbst nach Jahrtausenden noch bestehen und es wurden bereits in der Antike Leistungen vollbracht, die selbst heute noch Architekten, Handwerker und Logistiker beeindrucken. Sehr gut ist das an den Pyramiden und Bauwerken im alten Ägypten erkennbar.

Mit der Erfindung des Betons, der zum Beispiel schon bei Errichtung des Colloseums im alten Rom verwendet wurde, waren der weiteren Vielfalt der Immobilien in Form und Funktion nahezu keine Grenzen mehr gesetzt. So entstanden Bauwerke die einen Betrachter selbst noch nach Jahrhunderten beeindrucken.

Im Gegensatz zur Frühgeschichte wird die Immobilie heute aber nicht nur zu Wohnzwecken verwendet, sondern erfüllt heute eine Vielzahl von Aufgaben und Anforderungen.
So sind Immobilien heutzutage weit mehr als eine Wohngelegenheit. Es hat sich nicht nur ein gewaltiger Markt im Bereich der Immobilien gebildet sondern auch weitreichend um alles was die Immobilie betrifft. Damit ist dieser Wirtschaftszweig zu einer der größten Grundlagen vieler Volkswirtschaften geworden. Die Immobilien haben sich im Laufe der Zeit aber auch immer mehr in andere Bereiche entwickelt. Sie schaffen nicht nur Arbeitsplätze, die durch den Bau von Immobilien, die Erhaltung, Pflege und den Betrieb entstehen sondern sie bilden inzwischen einen der großen Bereiche der Vermögensanlagen. So gesehen ist es inzwischen nicht mehr nur die reine Funktion die Immobilien auszeichnet sondern Immobilien bieten inzwischen ein sehr breites Spektrum, um vorhandenes Vermögen langfristig anzulegen und attraktive Renditen zu erzielen.

So gesehen ist die Immobilie im Laufe der Zeit zu einem wahren Handelsgut geworden und verstärkt durch die Globalisierung der Weltmärkte ist es inzwischen möglich große und kleine Vermögen nahezu weltweit in verschiedene Immobilienmärkte und Immobilienangebote zu streuen.

Durch die ständig steigenden Mieten in den letzten Jahrzehnten zählt eine eigene Immobilie bei einem großen Teil der Bevölkerung als ideale Möglichkeit der Altersvorsorge. Die Wertbeständigkeit der Immobilie und auch die langfristige Wertsteigerung machen den Bewohner, der seine Wohnung oder sein Haus im Alter selbst nutzen kann relativ unabhängig von Mietpreisveränderungen. Zusätzlich wird so ein Vermögen geschaffen, welches auch nachfolgenden Generationen noch zur Verfügung stehen kann.

Allerdings bestehen natürlich auch bei Immobilien, speziell wenn sie als Kapitalanlage erworben wurden gewisse Risiken. Das Hauptrisiko hierbei ist auf jeden Fall, der Mieter von dessen Miete der Eigentümer abhängig ist. Sei es um seinen eigenen Kapitaldienst zu erfüllen, wenn die Immobilie noch mit Darlehen belastet ist oder um die getätigte Investition in die Immobilie im Laufe der Zeit zurückzuerhalten.

Hierbei gilt es einige Punkte zu beachten, um die Ziele, die bei Anschaffung der Immobilie im Vordergrund standen zu erreichen. Einiger der wichtigsten Punkte hierbei ist die Lage, in der die Immobilie errichtet wurde oder erreichtet werden soll. Zu wirtschaftlichen Boomzeiten ist es teilweise recht einfach auch mit Immobilien, die abseits der Kernzentren liegen attraktive Renditen zu erzielen. Aber genau in diesem Punkt haben Fehlspekulationen in der letzten Jahrzehnten teilweise auch zu großen Vermögensverlusten bei Immobilienanlagen geführt. In der Krise zeigt sich, dass Immobilien an guten Standorten auch in nicht so guten Zeiten in der Lage sind, attraktive Renditen zu erzielen und das Risiko eines Vermögensverlustes zu minimieren. Dies lässt sich auch recht einfach erklären. Repräsentative Bürogebäude in hervorragenden Innenstadtlagen lassen sich aufgrund des begrenzten Platzangebotes nicht unbegrenzt reproduzieren. Da viele Mieter im Geschäftsbereich aber diese Innenstadtlagen, sei es aufgrund des Publikumsverkehrs oder der repräsentativen Lage bevorzugen, ließ sich in der Vergangenheit feststellen, dass gerade diese Lagen weit weniger unter Konjunkturschwankungen litten als dies bei Immobilien mit weniger attraktivem Standort der Fall war.

Auch der Staat hat die positive Wirkung von Immobilien sowohl auf die Wirtschaft als auch für die Altersvorsorge der Bevölkerung erkannt und diese mit Steuervorteilen für den Investor versehen. Hintergrund ist natürlich das Bestreben des Staates, einerseits Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu erhalten, die bei der Errichtung von Immobilien entstehen und andererseits natürlich, um Steuereinnahmen zu generieren. Denn durch den Bau von Immobilien entsteht eine Vielzahl von Steuern, die in die Staatskasse fließen. Einerseits die Lohnsteuern, die durch die Beschäftigungsverhältnisse entstehen und andererseits durch die Steuerzahlungen auf Gewinne einer Vielzahl verschiedener Unternehmen, die bei der Errichtung der Immobilie beteiligt sind. Nicht zu vergessen natürlich die MwSt., die auf nahezu alle Materialien und Bauleistungen anfällt und die beim privaten Bauherren in der Regel nicht zurückerstattet wird.

Vor diesem Hintergrund sollte von staatlicher Seite eher nochmals darüber nachgedacht werden, ob eine Reduzierung bestehender Steuervorteile bei der Investition in Immobilien nicht sehr kurzfristig gedacht ist und sich die langfristig nicht eher als kontraproduktiv erweist.

Immobilien sollten meiner Meinung nach aber auf jeden Fall im Rahmen einer Risikostreuung einen Teil jedes Portfolios eines Anlegers bilden. Der Finanzmarkt bietet hierzu inzwischen so vielfältige Angebote, dass nahezu für jeden Anlegerwunsch die passende Anlage dabei ist. Sei es nun auf dem heimischen Markt vor Ort oder in nahezu jeder Region der Welt, in der Immobilien bei der Vermögensanlage eine Rolle spielen.

Hierzu stehen Einzeleigentum, wie die selbstgenutzten Immobilie oder die Investition in eine komplette Immobilie zur Verfügung, wenn das eigene Vermögen dafür ausreichend ist. Aber auch bei kleineren Summen bietet der Finanzmarkt inzwischen über offene und geschlossene Immobilienfonds die Möglichkeit, weltweit in die Vermögensanlage Immobilie zu investieren.

Aufgrund mit vielen anderen Staaten bestehender Doppelbesteuerungsabkommen sind Immobilien inzwischen auch für kleinere Anleger eine Geldanlage die attraktive Chancen und Renditen bietet. (don)
 
 
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