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Artikel: Was ist Qi Gong?

Was ist Qi Gong?

Qi Gong - der alternative Weg ...

 
Qigong stellt eine Unterart der traditionellen chinesischen Medizin dar. Sie wurde von ihren Anhängern ursprünglich zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Erhaltung der physischen und psychischen Gesundheit betrieben. Erst in der jüngeren Zeit wird es auch verstärkt zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte ausgeübt. Grundsätzlich aber soll Qigong die Energie und damit die Gesundheit stärken und das Wohlbefinden fördern.

„Qi“ (ausgesprochen „tschi“) steht in der traditionellen chinesischen Medizin für den Lebensfluss, die Kraft des Körpers und der Welt. Wörtliche übersetzen lässt es sich mit Energie oder Atem.
„Gong“ hingegen steht für „Fähigkeit“ und „Arbeit“. Somit lässt sich Qigong zu deutsch am treffendsten mit „ständige Arbeit am eigenen Lebensfluss“ übersetzen.

Qigong geht zurück auf jahrtausende alte Tänze und Riten, die bestimmte Bewegungsabläufe in einen heilkundlichen, philosophischen und spirituellen Zusammenhang bringen. Ebenso hat die asiatische Kampfkunst bedeutenden Einfluss. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Richtungen; unterschieden wird aber immer zwischen den zwei Hauptformen Dong Gong (bewegte Übungen) und Jing Gong (stille Übungen), die beide in den Übungsabläufen Raum finden.

Ziel bei Qigong ist es immer, im gegenwärtigen Moment den eigenen Qifluss zu spüren und durch ihn das Gleichgewicht zu finden. Wichtig ist dabei, die Übungen nicht als lästige Pflicht zu empfinden. Gemäß den Lehrern kann die gewünschte Wirkung nur eintreten, wenn Freude und damit Entspannung bei den Übungen empfunden wird.

Erst in den letzten Jahrzehnten (etwa seit der 50er Jahre) wird Qigong verstärkt zur Unterstützung von Heilungsprozessen eingesetzt. Daher wurden für bestimmte Krankheiten spezielle Übungen entwickelt. So unterstützt Qigong gezielt bei der Steigerung des Wohlbefindens und der Gesundheit und wirkt vor allem bei immer häufigeren Zivilisationskrankheiten wie Herzkrankheiten, Rückenbeschwerden und Bluthochdruck und lindert chronische Beschwerden, bei denen die Schulmedizin häufig versagt.

Charakteristisch an Qigongübungen ist die harmonische Kombination aus Bewegung, Atmung und meditativer Entspannung, die durch langsame, sanfte und natürliche Bewegungsabläufe erreicht werden soll. Dabei können diese Übungen von Personen jeder Alters- und Gesundheitsgruppe ausgeführt werden. Sie werden der jeweiligen Person angepasst, so kann die verschiedenen Lektionen zum Beispiel sowohl im Stehen als auch im Sitzen ausgeübt werden.

Die wohl bekannteste und beliebteste Qigongübung ist „Die acht Brokate“. Sie setzte sich aus folgenden acht einzelnen Übungen zusammen:

1. Den Himmel mit beiden Händen stützen.
2. Den Bogen spannen und auf den Adler zielen.
3. Jede Hand einzeln heben und damit Milz und Magen stärken.
4. Nach hinten schauen und fünf Krankheiten und sieben Kümmernisse vertreiben.
5. Die Handflächen gegeneinander drücken und mit den Augen funkeln um die Leber zu stärken
6. Mit den Händen an die Füße fassen und damit Nieren und das Kreuz zu stärken
7. Mit dem Kopf kreisen und den Hintern und damit das Feuer aus dem Herzen vertreiben
8. Den Rücken siebenmal ziehen und rütteln und hundert Krankheiten vertreiben.

Qigong kann in traditionellen Schulen aber auch in Kursen von Krankenkassen oder Volkshochschulen erlernt werden. Darüber hinaus gibt es umfassende Literatur, mit der sich sowohl Laien als auch Fortgeschrittene schnell in die Übungen einfinden. Besonders bei chronischen Krankheiten, bei denen schulmedizinisch nur wenig Hilfe möglich ist, wird sowohl von Krankenkassen als auch von Schulmedizinern immer mehr auf die Wirksamkeit der traditionellen chinesischen Medizin, und damit auch der Qigongübungen, verwiesen. (don)
 
 
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Artikel Kommentare: (1)
 
24.11.2007 - 21:15 von Tobias
 
Qi Gong find ich gut
 
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